Doppeldeutiges Tattoo Dieses Tattoo ist nicht das, wonach es aussieht

So sieht die Tätowierung von vorne aus.
So sieht die Tätowierung von vorne aus.
© facebook / Screenshot
"Mir geht es gut" scheint das Tattoo auf Bekah Miles' Oberschenkel zu sagen. Doch der Schein trügt
Bekah Miles
Bekah Miles
© facebook / BekahMiles

Tätowierungen sind heutzutage allgegenwärtig. Einst als Brandmal von Seemännern und Gefängnisinsassen verschrien, ist eine Tätowierung heutzutage nichts Besonderes mehr. Längst hat sich eine Tätowierung auch als modisches Accessoire etabliert. So sehr, dass sich so manch einer nicht so viele Gedanken um die Wahl des Motivs macht.

Doppeldeutige Tätowierung

Das kann man von der Tätowierung der 21jährigen Bekah Miles nicht behaupten. Auf den ersten Blick sagt die Tätowierung auf dem Oberschenkel "I'm fine", also "Es geht mir gut."

So sieht die Tätowierung von vorne aus.
So sieht die Tätowierung von vorne aus.
© facebook / Screenshot

Schaut man sich die Tätowierung allerdings aus der Sicht der jungen Frau aus Oregon an, erkennt man über Kopf die Worte "Save me", also "Rette mich."

So sieht die Tätowierung für Bekah aus.
So sieht die Tätowierung für Bekah aus.
© facebook / Screenshot

Bekah Miles schreibt dazu: "Heute komme ich mit etwas heraus, das nur wenige von Euch wissen. Ich bin jetzt bereit dazu über meine Krankheit zu reden. Letztes Jahr wurden bei mir Depressionen diagnostiziert. Ehrlich gesagt, war es schon vorher immer ein Problem, aber es wurde so schlimm, dass ich kaum noch funktioniert habe."

"Ich bin nicht wirklich ok"

Sie schreibt, dass es die Krankheit gut beschreiben würde. Alle anderen würden sich die Tätowierung ansehen und denken, dass alles mit ihr in Ordnung ist. Sie selbst könne aber an sich herabsehen und erkennen, dass in Wirklichkeit gar nichts in Ordnung ist. Sie hatte sich dazu entschieden ihre Tätowierung öffentlich zu machen, weil sie will, dass mehr Leute über Depressionen reden.

Viele Menschen würden unter Despressionen leiden, aber die wenigsten würden tatsächlich darüber sprechen, weil sie sich schämen.

"Depressionen sind nichts, was man sich aussucht und wahrscheinlich trifft es jedem in seinem Leben einmal."

Fast eine halbe Million facebook-User haben seitdem ihr Bild mit "Gefällt mir" markiert und über 350.000 User haben das Bild geteilt. Bekah selbst ist überwältigt von der Resonanz und schreibt, dass das genau das gewesen sei, was sie erreichen wollte. Ein unglaublich mutiger und inspirierender Schritt!

tgi Gala

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