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Wirr-Warr Diese Monopoly-Regeln gibt es nicht und trotzdem spielt es JEDER so

Monopoly
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© Reuters
Bei einem gemütlichen Spieleabend mit Familie und Freunden ist Monopoly gar nicht mehr wegzudenken, doch viele spielen es eigentlich ganz falsch

Es gibt Regeln, die sind so eingefahren, dass man sie gar nicht mehr hinterfragt. Vor allem bei Monopoly schlagen nur die wenigsten das Regelwerk auf, dabei wäre es oft sinnvoll. Einige traditionelle Regeln sind nämlich frei erfunden und werden kurioserweise immer weiter verbreitet. Wir räumen mit den Irrtümern auf.

Straßen kaufen

Eine Regel besagt zum Beispiel, dass man eine Straße nur kaufen kann, wenn man mit seiner Spielfigur auf ihr steht. Falsch! In Wahrheit kann sie jeder Spieler kaufen. Nämlich dann, wenn der Spieler, der an der Reihe ist, die Straße nicht haben will. In diesem Fall wird sie von der Bank versteigert und alle dürfen mitbieten.

Frei Parken

Das Feld bei dem alle "Juhu!" schreien, denn immerhin bekommt man das Strafgeld, das während des Spiels in die Mitte gelegt wurde. Falsch!

Schaut man die Spielanleitung an so sieht man, dass eigentlich gar nichts passiert. Strafgelder, die wegen der Felder "Einkommenssteuer" oder "Zusatzsteuer" zu zahlen sind, müssen an die Bank gegeben werden.

Die erste Runde

In der ersten Runde dürfen keine Straßen und Bahnhöfe gekauft werden. Auch falsch! Eine Nullrunde gibt es eigentlich gar nicht laut Regelwerk. Vom ersten Würfeln an ist das Spiel so richtig im Gang.

Na? Lust auf eine Runde Monopoly bekommen?

lbu Gala

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