Alltagstipps: Diese Fehler machen wir (fast) alle beim Recycling

Recycling und Mülltrennung ist eine gute Sache. Doch verschiedene Dinge machen wir oftmals falsch – ohne es zu wissen

Diese Tipps machen Mülltrennung zum Kinderspiel

Mülltrennung ist wichtig und richtig. Doch wie wir es machen, ist nicht immer richtig. Wir haben ein paar hilfreiche Tipps zusammengetragen, wie man mit seinem Müll am besten umgeht – wenn man ihn denn nicht gleich vermeiden kann.

Kunststoff, Alu und Co. - ab in den Gelben Sack?

Die größte Baustelle ist dabei natürlich der Recycling-Müll. Doch nicht immer gehören Dinge in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne, von denen wir überzeugt sind, dass sie dafür bestimmt sind. Ein gutes Beispiel bietet der allseitsbeliebte Joghurtbecher. Hier tummeln sich zwei häufige Probleme: 

  1. Der Becher ist noch nahezu randvoll. → Zwar müssen die Becher nicht blitzeblank sein, doch befinden sich noch zu große Mengen an Speiseresten im Gefäß, wird dieses beim Sortiervorgang von der Anlage aussortiert.
  2. Der Aludeckel befindet sich noch am oder im Becher. Was viele nicht wissen: Die Sortiermaschinen können immer nur ein Material erkennen. Das heißt in der Folge, dass ein Becher aus Plastik mit einem Aludeckel aussortiert wird. Nicht, weil der Deckel nicht auch in die Gelbe Tonne gehört, sondern weil die Maschine ganz einfach ein für ihn unzulässiges Material erkennt.

"Fun Fact": Nicht jeder Plastikmüll darf in die Gelbe Tonne. Denn eigentlich ist die Gelbe Tonne nur für Verpackungen, deren Hersteller das sogenannte "Duale System" der Mülltrennung finanziell unterstützen (Grüner Punkt). Ein Stück Klarsichtfolie darf demnach der Regelung nach nicht mit in den Plastikmüll. 

Papier + Pappe

Hier überraschen ein paar interessante Tatsachen, die vielen von uns neu sein dürften. Der Pizzakarton vom Lieferservice? Ab zum Altpapier! Der Kassenbon vom letzten Einkauf? Ab zum Altpapier! Taschentücher, Post-Its, Backpapier? Ab zum Altpapier! Doch damit liegen wir auf ganzer Strecke falsch. Denn keines dieser Dinge darf tatsächlich zum Altpapier. Beim Pizzakarton und den Taschentüchern, zu denen man auch benutzte Servietten und Co. zählt, dürfen aufgrund ihrer Verschmutzung nicht in den Papiermüll. Denn die Maschinen erkennen Essens- und Fettreste später als "Fremdmaterial" und sortieren die Produkte aus. 

Kassenbons, Fahrscheine und auch stark beschichtetes Backpapier müssen aufgrund ihrer Beschichtung in den Restmüll. 

Stars + Natur

Ab in den Garten: Diese Promis haben einen grünen Daumen

Passend zum Frühlingsanfang ziehen gleich zwei hübsche Blumen-Sträuße ins Hause Ambrosio ein: Für Söhnchen Noah gibt es den kleinen, Model-Mama Alessandra trägt den großen Strauß. 
Wow, was für eine Ausbeute. Oprah Winfrey hat Bohnen, Kohl und Tomaten aus ihrem Garten geerntet. 
Model Cindy Crawford hat viel Spaß am eigenen Gemüseanbau und ist stolz auf die heimische Ernte. 
Auch die Blumen und der Rasen werden von Cindy Crawford und Rande Gerber liebevoll gepflegt.

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Glasmüll: weiß, grün, braun - und bunt?

Auch beim Entsorgen alter Glasflaschen stehen wir manchmal vor einem Problem: Während wir weiße, grüne und braune Falschen gerade noch so den entsprechenden Glastonnen zuordnen können, stellen "Sondermodelle", beispielsweise in blau, schon eine kleine Herausforderung dar. Die Lösung: Ab in den Behälter für Grünglas. Denn diese können eine kleine Farbverunreinigung gut vertragen. Beim Weißglas verhält es sich mit einer blauen Flasche ähnlich, wie bei der weißen Wäsche und einem roten Socken – einfach keine gute Idee. Korken, Deckel und Etiketten können übrigens dran bzw. drauf bleiben. Die Maschinen sind heutzutage gut darauf trainiert, diese auszusortieren. Wer aber alles richtig machen will, der kann zumindest den Verschluss separat und passgenau in die entsprechende Tonne werfen.

"Fun Fact" zum Thema Trinkgläser: Anders als man es vielleicht vermutet hätte, gehören Trinkgläser nicht ins Altglas, sondern in den Hausmüll. Das liegt an der Zusammensetzung, die bei einem Trinkglas beispielsweise von einem Marmeladenglas abweicht. Bei der späteren Wiederverwertung würde das Trinkglasmaterial nur stören. 

Selbst kaputte Kleidung kann noch eine Funktion haben

Wenn einem seine Garderobe nicht mehr gefällt, passt oder gar kaputt gegangen ist, muss das Kleidungsstück nicht automatisch auf den Müll. Verschenken oder verkaufen macht glücklich (und schafft Platz für neue Garderobe). Beschädigte Kleidung kann man heutzutage in verschiedenen Geschäften abgeben und erhält dafür zum Teil sogar einen Rabatt-Gutschein für den nächsten Einkauf. Der Modekonzern H&M wirbt zum Beispiel damit, den Klamotten ein zweites Leben zu schenken. Oftmals werden die Stücke dann geschreddert zum Polstern von Möbeln oder zur Dämmung in Autos verwendet.

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©Gala

Verwendete Quellen: Utopia, Global Citizen, Merkur

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