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Mindestalter Diese WhatsApp-Änderung betrifft Millionen Nutzer

WhatsApp hebt das Mindestalter an - aber was bedeutet das konkret für die Nutzer?
WhatsApp hebt das Mindestalter an - aber was bedeutet das konkret für die Nutzer?
© Getty Images
Während die Grenze früher noch bei 13 Jahren lag, liegt das Mindestalter für WhatsApp-Nutzer nun bei 16. Doch was ändert sich konkret? 

Es ist offiziell! Die Messaging-App WhatsApp hebt im Zuge der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung das Mindestalter für die Nutzung von 13 auf 16 Jahre an. Aber was bedeutet das für die Nutzer?

Altersnachweis?

Ja, theoretisch muss der Nutzer bei WhatsApp ein Mindestalter von 16 haben, doch einen Nachweis dafür muss er nicht erbringen. Das bedeutet, es sind weder Kontrollen geplant noch muss jemand einen Altersnachweis bei der Anmeldung hochladen. Neue und bereits bestehende User werden demnächst in der App gefragt, ob sie älter als 16 sind.

Wer unter 16 ist, braucht genau genommen die Zustimmung der Eltern für die Datenverarbeitung. Diese neue Regelung greift ab dem 25. Mai 2018. In Ländern außerhalb der EU bleibt das Mindestalter für die Nutzung von WhatsApp weiterhin bei 13 Jahren.

Verschlüsselte Daten

Für die Verarbeitung der Daten der europäischen Nutzer werde extra eine Tochterfirma in Irland eingerichtet, wie das Unternehmen auf seinem Blog bekannt gibt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Daten ausschließlich in der EU lagern werden. WhatsApp betont allerdings, dass die Inhalte von Gesprächen durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur für die Absender sichtbar ist und nicht für den Messaging-Dienst selbst. 

fde Gala

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