Braun oder weiß?: Das hat die Farbe von Eiern zu bedeuten

Ob ein Ei weiß oder braun ist hat weder etwas mit dem Gefieder zu tun, noch etwas mit der Qualität

In Deutschland gibt es mehr braune Eier als in skandinavischen Ländern. Doch die Farbe ist kein Zeichen der herkunft. 

Wenn wir Eier im Supermarkt kaufen, dann ist es immer eine Überraschung, welche Farbe die Eier haben. Sind sie braun oder weiß? Viele glauben, die Farbe habe etwas mit der Haltung oder gar der Qualität zu tun. Doch das hat sie nicht.

Farbpigmente sind der Grund

Hühner haben eine spezielle Schalendrüse. Durch sie geben die Hühner Farbpigmente ab, die sich dann in der Kalkschale ablagern. So vermischen sich rote Pigmente aus dem Blut und gelbe Pigmente aus der Galle zu dem typischen, braunen Ton der Eierschale. Bei weißen Eiern hat das Huhn keine Farbpigmente abgegeben.

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Das Ganze ist übrigens genetisch bedingt und hat auch nichts mit der Farbe des Gefieders zu tun. Braune Eier sind genauso gesund wie weiße Eier - und sie schmecken auch gleich. Laut "Focus Online" unterscheiden sich auch die Nährwerte nicht. Es gibt also keinen Grund im Supermarkt heimlich die braunen gegen die weißen Eier zu tauschen. Es sei denn, Sie wollen Eier bemalen - zum Beispiel für Ostern. Dafür eignen sich die weißen natürlich viel besser.

Mehr braune Eier in Deutschland

Generell gibt es in Deutschland weniger weiße Eier. Laut Angabe des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft sind sieben von zehn Eiern braun. In skandinavischen Ländern ist es zum Beispiel andersrum - hier bevorzuge man eher die weißen Eier. Wer also bisher immer der Überzeugung war, er würde einen Unterschied zwischen den Eiern bemerken, den müssen wir hiermit endgültig enttäuschen. Das ist alles nur fauler Zauber...

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