Zoo-Skandal: Darum tötete ein schwedischer Zoo neun gesunde Löwenjunge

Ein schwedischer Zoo steht gerade massiv in der Kritik

Löwenbabys (Symbolbild)

Wenn sie klein sind, sind sie wahre Zuschauermagneten - Tierbabys. Doch was passiert mit ihnen, wenn sie groß werden? 

Zoo tötet Löwen

Der Zoo Borås Djurpark in Schweden freute sich über jedes neugeborene Löwenjunge, denn natürlich strömten die Zuschauer zu den Gehegen und wollten sie bewundern. Was bis dahin noch keiner wusste: Nur ein oder zwei Jahre später verschwanden die Tiere von der Bildfläche, weil sie eingeschläfert wurden.

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©Gala

Die Begründung des Zoos

Grund für diese Maßnahme ist laut des Betreibers das "Bevölkerungsmanagment". Die Löwen wurden im Alter von 1,5 bis 2 Jahren aus ihrer Gruppe entfernt, weil sie Auslöser von gruppenschädlichem Verhalten und Aggressionen gewesen seien sollen. Sie wären nicht in die Gemeinschaft integrierbar gewesen.

Während die Öffentlichkeit Sturm läuft, verteidigt sich der Zoo. Man habe nur nach den Regeln der weltweit größten Zoo-Vereinigung, der EAZA, gehandelt. Auch von dort heißt es, dass alle Richtlinien eingehalten wurden und die jungen Löwen auf "humane" Art und Weise und in einem adäquaten Alter getötet wurden. "Man kann sie nicht alle behalten", meint der Direktor des Borås Djurparks. Auch in anderen Zoos sollen keine Unterbringungen gefunden worden sein.

Proteste auch auf Facebook 

Vor allem auf Facebook häufen sich die negativen Kommentare, doch der Zoo bleibt seiner Entscheidung treu. Die Löwen, die getötet wurden, können leicht für "Kinder" gehalten werden, seien aber eher schon "junge Erwachsene". Auch in der Wildnis sei es Gang und Gebe, dass sie die Familienherde verlassen, weil die älteren Tiere sie nicht akzeptieren würden. Insgesamt haben laut "The Independent" aus drei Würfen nur zwei von 13 Löwenbabys die letzten fünf Jahre überlebt. 

Schweden Zoos mit Negativschlagzeilen

Schwedische Zoos sorgen immer wieder für wilde Skandale. Einer davon war die Schlachtung einer Giraffe 2014 im Zoo Kopenhagen. Giraffen-Bulle "Marius" wurde damals vor den Augen von Zuschauern und Kindern obduziert und anschließend an die Löwen des Zoos verfüttert. Man hatte keinen Platz für ihn und wollte ihn aus Angst vor Inzest auch an keinen anderen Zoo vermitteln. 

Zoo Kopenhagen

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