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Randale wegen Toilettenpapier Frau wird von Polizisten aus dem Supermarkt getragen

Toilettenpapier: Ein scheinbar wertvolles Gut in der Coronakrise. (Symbolbild)
Toilettenpapier: Ein scheinbar wertvolles Gut in der Coronakrise. (Symbolbild)
© Shutterstock
Klopapier wird in der Coronakrise besonders gerne gehamstert – obwohl es laut Experten keinen Engpass gibt. Doch das scheint immer noch nicht jeder verstanden zu haben: In Nordrhein-Westfalen musste nun sogar die Polizei anrücken.

Es sind skurrile Szenen, die sich vielerorts in Supermärkten abspielen, seit wegen des neuartigen Coronavirus viele Lebensbereiche auf Null heruntergefahren wurden. Um Toilettenpapier etwa wird immer wieder gestritten und auch Nudeln, Mehl und Konserven sind ein heiß begehrtes Gut. Im nordrhein-westfälischen Bergneustadt musste nun sogar eine Klopapierkäuferin von der Polizei aus einem Supermarkt getragen werden.

Coronakrise: Frau setzt sich auf Kassenband

Wie die Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis in einer Mitteilung bekannt gibt, wollte eine 54-jährige Reichshoferin am Mittwoch (25. März) mehrere Pakete Toilettenpapier kaufen. Das Problem: Als sie darauf hingewiesen wurde, dass sie nur ein Paket kaufen dürfe und gebeten wurde, die anderen wieder zur Seite zu legen, setzte sich die Frau kurzerhand auf das Kassenband und behinderte so den weiteren Verkauf. Auch die Versuche der Polizei, die aufgeregte 54-Jährige zu beruhigen, waren zwecklos. Sogar den Platzverweis befolgte sie nicht. 

"Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme"

Um dem Eklat ein Ende zu bereiten, legten ihr die Beamten Handschellen an und transportieren sie zur Polizeiwache. Doch auch dagegen wehrte sich die 54-Jährige heftig. "Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden", heißt es in der Polizeimitteilung. "In einer Polizeizelle hatte sie anschließend Gelegenheit sich zu beruhigen, bevor sie wieder nach Hause entlassen wurde – ohne Toilettenpapier."

Verwendete Quellen:Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

aen Gala

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