Internationale Corona-Hamsterkäufe: Kondome, Marihuana, Rotwein: Das horten die einzelnen Nationen

Das Coronavirus bringt die Gesellschaft in Aufruhr, das öffentliche Leben wird weltweit heruntergefahren. Eine Krise, die Ängste schürt. Welche Produkte in verschiedenen Ländern nun besonders beliebt sind, lesen Sie hier.

Wegen des Coronavirus sind aktuell viele Supermärkte wie leergefegt. 

Die Welt ist im Ausnahmezustand, das neuartige Coronavirus verbreitet sich rasant und zwingt die Gesellschaft, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum herunterzufahren. Jetzt heißt es: Zuhause bleiben, Ruhe bewahren und sich an die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (kurz: WHO) halten.

Hamsterkäufe wegen Coronavirus

Angst haben, dass möglicherweise bald die Lebensmittel knapp werden, muss man allerdings nicht. Die deutsche Bundesregierung betont täglich, dass genügend Vorräte vorhanden sind und die Supermärkte regelmäßig aufgefüllt werden. Doch davon will sich ein Großteil der Bevölkerung nicht beruhigen lassen, viele Regale sind schon morgens leergekauft. Nudeln, Konserven und Toilettenpapier sind weltweit so beliebt wie nie zuvor. Doch die sogenannten "Hamsterkäufer" machen auch vor ungewöhnlichen Produkten keinen Halt. So wurden in den Niederlanden wegen des Coronavirus am Sonntag (15. März) vorsorglich alle Coffeeshops, in denen Marihuana verkauft wird, geschlossen. Mehrere Wochen ohne Marihuana? Keine angenehme Vorstellung für Konsumenten. Deswegen standen nur wenige Minuten nach der Ankündigung Dutzende Menschen vor den Marihuana-Cafés, um sich vorsorglich mit dem beliebten Rauschmittel einzudecken. 

Vor einem Coffee-Shop in Den Haag hat sich am Sonntag (15. März) binnen kürzester Zeit eine lange Schlange gebildet, nachdem angekündigt wurde, die Cafés wegen des Coronavirus vorübergehend dicht zu machen.

Kondome + Rotwein: In Frankreich wird die Quarantäne romantisch

Um sich die Quarantäne so angenehm wie möglich zu gestalten, sind auch Kondome aktuell ein heiß begehrtes Gut, wie ein Foto aus einer Lidl-Filiale in Wuppertal beweist. Doch keine Sorge: Nachschub ist bereits auf dem Weg, wie das Facebook-Team des Discounters unter dem Post kommentierte.

Doch auch in Frankreich werden Berichten zufolge Kondome knapp. Kein Wunder, schließlich gelten Franzosen als leidenschaftliche Liebhaber. Passend dazu soll auch Rotwein häufig ausverkauft sein ... Klingt nach einer romantischen Quarantänezeit zu Hause. 

Österreich: Endlich Zeit zum Nägel lackieren

Ähnlich ungewöhnlich geht es in Österreich zu: Laut des "Kuriers" ist in so manchen Drogerien Nagellack zur Mangelware geworden. "Den kaufen die Leute, weil sie sagen, dass sie jetzt endlich Zeit haben, sich die Nägel anzustreichen", erklärte eine Mitarbeiterin der DM-Kette aus Wien gegenüber der Zeitung. In den Supermärkten sind hingegen ebenfalls Toilettenpapier, Mehl, Eier und Nudeln hoch im Kurs. Einzig Biskotten (Löffelbiskuit) sind noch laut einer Supermarkt-Mitarbeiterin noch in großen Mengen zu haben.

Verwendete Quellen: Twitter, Hamburger Abendblatt, Kurier, Facebook, Merkur

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