Charlie Gard ist tot: Baby wurde nur elf Monate alt - Papst Franziskus trauert mit

Sie haben bis zum bitteren Ende gekämpft. Connie Yates und Chris Gard mussten sich nach einem langen juristischen Streit nun von ihrem todkranken Baby Charlie verabschieden. Der Kleine ist gestorben

Charlie

Charlie Gard ist gestorben

Das erst 11 Monate alte todkranke Baby Charlie Gard ist laut "BBC" gestorben. Dies bestätigte ein Sprecher der Familie. 
Diese nachricht ist auch im Vatikan angekommen und über den Twitter-Account des heiligen Stuhls ließ Papst Franziskus mitteilen: "Ich vertraue den kleinen Charlie dem Vater an und bete für seine Eltern und alle, die ihn ins Herz geschlossen haben".

Keine Hoffnung mehr für Charlie Gard 

Viele Monate kämpften die Eltern Connie Yates und Chris Gard darum, ihren todkranken Sohn Charlie bei sich behalten zu können. Der Säugling hat eine unheilbare Krankheit und ist nur noch mit Maschinen lebensfähig. Vor dem Europäischen Gerichtshof gingen die Engländer durch alle Instanzen, doch alle Schmerzen, Mühen und Kosten waren schließlich umsonst, als beschlossen wurde, dass Ärzte richtig gehandelt hätten, als sie sagten, für Charlie gäbe es keine Hoffnung mehr.

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"Es ist jetzt zu spät"

Jetzt bestätigt ein Anwalt, dass Connie Yates und Chris Gard den juristischen Streit beilegen. "Dunkle Tage liegen hinter den Eltern", so der Jurist Grant Armstrong. Die schlimmsten Befürchtungen hätten sich bewahrheitet und Connie, Chris und das Team hätten sich eingestehen müssen, dass es jetzt zu spät sei, Charlie noch zu retten.

Viel Aufmerksamkeit für den Prozess

Charlies Schicksal bewegt viele Menschen weltweit. Ist es richtig, ein Kind gehen zu lassen, weil die Ärzte sagen, es gäbe keine Heilungschancen mehr? Sogar der Papst und US-Präsident Donald Trump mischten sich ein und sagten den Eltern ihre volle Unterstützung zu. Das Personal das englisches Krankenhauses, in dem Charlie derzeit noch liegt, bekam zuletzt Morddrohungen.

Die letzten Stunden mit Charlie

Das Krankenhaus führte viele Gespräche mit den Ärzten, um final über Charlies Zukunft zu entscheiden. Schon Ende Juni sollten die Maschinen abgestellt werden, dann aber gab man den Eltern noch Zeit, Abschied zu nehmen. Chris Gard erklärte, Charlie werden seinen ersten Geburtstag, der in etwa zwei Wochen ist, wohl nicht mehr erleben - diese traurigen Worte sollten leider der Wahrheit entsprechen. 

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