Buschfeuer in Australien: Tochter eines toten Feuerwehrmannes rührt zu Tränen

Die Brände in Australien haben schon zahlreiche Opfer gefordert. Nun machen Bilder eines kleinen Mädchens die Runde, die zusätzlich zu Tränen rühren.

Charlotte O'Dwyer während der Beerdigung ihres Vaters Andrew O'Dwyer

Die Buschfeuer bringen so viele tragische Geschichten mit sich: Menschen, Tiere, Landschaften starben oder wurden zerstört. Die Berichte über großzügige Spenden und mutige Helfer - egal ob hauptberufliche Feuerwehrmänner oder Privatpersonen - machen einem zwischenzeitlich etwas Mut. Doch die Niedergeschlagenheit bleibt die vorherrschende Emotion, wenn wir aktuell an Australien denken. Und so treiben einem die Bilder der kleinen Charlotte O'Dwyer, 19 Monate, und ihre Hintergründe nur erneut Tränen in die Augen.

Tochter eines toten Feuerwehrmannes rührt zu Tränen

Denn am Dienstag (7. Januar) musste sich das Mädchen, ohne wirklich verstehen zu können, was geschieht, von seinem Vater verabschieden. Wie unter anderem "Sky News" berichtet, starb der 36-jährige Andrew O'Dwyer am 19. Dezember bei einem seiner Einsätze als Freiwilliger Feuerwehrmann. Zusammen mit seinem Kollegen Geoffrey Keaton, 32, war er im Bereich des Green Wattle Creek in der Nähe von Buxton im australischen Bundesstaat Victoria mit einem Feuerwehrauto unterwegs, als ein durch die Flammen geschwächter Baum umstürzte und beide Männer tötete. 

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©Gala

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Charlotte erhielt vom Chef der Feuerwehr, Shane Fitzsimmons, die Dienstmedaille ihres Vaters angesteckt. Das animierte sie möglicherweise auch zu ihrem nächsten Schritt. In ihrem jungen Alter war sie sich der Ernsthaftigkeit der Situation sicher nicht bewusst. Und so schnappte sie sich kurzerhand den Helm ihres Papas. Dekoriert mit der Medaille am weißen Kleid und dem Helm auf dem Kopf spielte sie neben, aber auch unter dem Sarg ihres Vaters. Wenn sie sich später an ihn erinnern wird, dann wird sie hoffentlich die Worte Fitzsimmons im Kopf haben, der Andrew O'Dwyer als "selbstlosen und besonderen Mann, der ging, weil er ein Held war" beschrieb. 

Verwendete Quellen: Sky News

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