Buschfeuer in Australien: Dieser Hund hat schon zahlreiche Koalas gerettet

Seine Besitzer wollten ihn nicht mehr - seitdem rettet Hund Bear die Leben von Koalabären. 

Dieser Hund ist ein echter Held! Und das, obwohl seine ursprünglichen Besitzer ihn schon längst aufgegeben hatten. Seine zweite Chance nutzt Bear, so sein Name, aber in vollen Zügen und rettet neuerdings vor allem Koalabären aus den Buschfeuern in Australien. 

Die Buschfeuer in Australien bedrohen die Koalabären

Wie unter anderem die regionale Tageszeitung "Brisbane Times" berichtet, war der Mischling die ganze letzte Woche an der Sunshine Coast im Einsatz, ging dort mit den Mitarbeitern des Internationalen Tierschutzes im Cooroibah Forest auf die Suche nach verletzten oder verwaisten Koalas. Wie Tierschützerin Rebekka Thompson-Jones gegenüber der Lokalpresse erklärte, zeige Bear ein besonders gutes Gespür für das Aufspüren der Tiere. Viele seiner Artgenossen würden lediglich die Fährte anhand von Kot aufnehmen können. Bear allerdings kann die Koalas auch anhand ihres Fells erschnüffeln. "Kot kann möglicherweise schon vor einer langen Zeit von einem Koala zurückgelassen worden sein, bevor es erschnüffelt wird. Durch das Erschnüffeln des Fells macht Bear einen extrem effektiven Job", lobt Thompson-Jones ihren vierbeinigen Mitarbeiter.

Bear, der Hund, wird zum Retter

Mit speziellen "Schuhen" ausgestattet, damit er sich nicht seine Pfoten verbrennt, durchforstet er die am schlimmsten betroffenen Gegenden. "Wenn er einen Koala findet, setzt er sich ganz still hin, um dem Menschen anzuzeigen, dass er in der Nähe eines Koalas ist." Auf diese Art wurde er zu einem wichtigen Helfer im Kampf um das Leben der Koalas.

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Seine Besitzer wollten ihn nicht mehr

Dabei hatten seine Besitzer den Hund schon fast aufgegeben. Denn was ihn jetzt zu so einem guten Spürhund macht, hat ihn als Haustier disqualifiziert. Bear leidet unter einer Zwangsstörung. Und diese hat zur Folge, dass er kein besonders großer Fan von Spielen und Toben ist. Für seine ursprüngliche Familie schien er daher ungeeignet. Doch dank des Teams der University of the Sunshine Coast, das ihn als Spürhund ausbildete, hat er jetzt ein neues Zuhause und eine sinnvolle Aufgabe. Win-win für alle!

Verwendete Quellen: Brisbane Times

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