Unfassbar: Braut lädt Brautjungfer wegen Krebserkrankung aus

Die Forderung einer Braut aus Großbritannien klingt schier unglaublich: Sie möchte ihre Brautjungfer nicht länger bei ihrer Hochzeit dabei haben. Der Grund: Die Brautjungfer ist an Krebs erkrankt und eine Glatze würde den ästhetischen Vorstellungen der Braut nicht entsprechen.

Für eine Braut aus Großbritannien passt die Krebserkrankung ihrer Brautjungfer nicht ins Bild (Symbolbild)

Wenn eine Hochzeit ansteht, mutieren Bräute in spe nicht selten zu regelrechten "Bridezillas", rasten in der Vorbereitung, Planung und Umsetzung schier aus. Alles muss passen, stimmen und perfekt sein. Eine an Krebs erkrankte Brautjungfer, die möglicherweise sogar eine Glatze haben wird, passt da nicht ins Bild. Die schier unglaubliche Geschichte einer britischen Braut, über die "The Sun" berichtet, erzürnt aktuell das Netz.

Braut will krebskranke Brautjungfer ausladen

"Hey Girls, ich habe da mal etwas, das ich mit euch besprechen möchte", schreibt die Braut in den Gruppenchat mit ihren Freundinnen. Was sie gleich von ihnen verlangen wird, damit dürfte keine aus der Gruppe gerechnet haben.

Die unfassbar dreiste Anfrage der Braut erzürnt das Netz

Denn: Die Braut hat ein unfassbares Anliegen. Ihr Problem ist Brautjungfer Mader, die neuerdings an Krebs erkrankt ist. "Also, Mader hatte ja noch keinen Krebs, als ich sie bat, meine Brautjungfer zu sein, jetzt habe ich aber noch einmal darüber nachgedacht, sie dabei zu haben." Grund für ihre Besorgnis ist, dass bei Mader der Haarausfall bereits eingesetzt habe. Auch habe sie aufgrund ihrer Erkrankung bereits abgenommen. Eine krank aussehende Frau passe nicht ins Bild, das sie von ihrer Hochzeit habe, schreibt sie. Und es wird noch absurder. "Meint ihr, ich kann sie bitten, eine Perücke zu tragen? Oder soll ich ihr sagen, dass sie keine Brautjungfer mehr sein soll?"

Bemerkenswerte Reaktion von Mader

Zwar war die Betroffene selbst nicht in der Chatgruppe, dennoch hört sie irgendwann über mehrere Ecken von den absurden Anfragen der Braut. Und ihre Reaktion ist schlichtweg bewundernswert. Sie nimmt direkt Kontakt zur Braut auf, schreibt mit einer Prise Sarkasmus gewürzt:

Ich werde nicht mehr als Brautjungfer oder Gast auf deiner Hochzeit erscheinen. Ich habe gehört, dass du Angst vor meinem möglichen Haarausfall hast und wie das die Ästhetik deiner Hochzeit beeinträchtigen könnte. Ich fände es schrecklich, wenn die Nebenwirkungen meiner Chemotherapie deine Hochzeit negativ beeinflussen, weswegen ich nicht kommen werde. Scheinbar hätte ich mal das Kleingedruckte über die Nebenwirkungen der Chemo richtig lesen sollen. Da stand etwas über Übelkeit, Erschöpfung, Nervenerkrankung etc. geschrieben. Aber irgendwie habe ich überlesen, dass sie meine 'Freundin' zu einer unsensiblen, egozentrischen und herzlosen Idiotin machen würde.

Und die Braut? Die zeigt keinerlei Einsicht, bleibt bei ihrer Forderung, Mader zu einem normalen Hochzeitsgast zu degradieren. "Ich habe von meinem Hochzeitstag geträumt, seit ich ein kleines Mädchen war, und ich hatte immer eine Vision davon, wie die Fotos aussehen würden. Es wäre total okay für mich, wenn du eine Perücke tragen würdest." Doch von wegen! Mader findet erneut herrlich ironische Worte, die deutlich machen, was sie von der unfassbaren Forderung ihrer ehemaligen Freundin hält: "Oh, mein Gott! Du hast ja so recht! Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie unerwartet es für DICH gewesen sein muss, dass ich auf einmal Krebs habe ..." 

Maders Antwort ist bewundernswert und stark

Eine solche Freundin wünscht man nicht mal seinem größten Feind. So viel Ironie und Sarkasmus wie Mader an den Tag legt hingegen, das wünscht man jedem – nicht nur Krebskranken.

Verwendete Quelle: The Sun

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche