Blutmond 2019: So hat man den besten Blick auf den leuchtend roten Mond

Am kommenden Montag (21. Januar) lohnt es sich, früh aufzustehen. Dann erstrahlt der Mond nämlich in leuchtendem Rot. Wir erklären das Phänomen "Blutmond"

Blutmond

Am 21. Januar 2019 kommt es zu einem Phänomen, das nur äußerst selten passiert (das letzte Mal war es im Juli 2018 soweit): Wenn Sonne, Erde und Mond perfekt in einer Linie stehen, bekommen wir einen sogenannten "Blutmond" zu sehen. In der totalen Mondfinsternis erstrahlt der Erdtrabant dann in leuchtendem Rot, was ganz schön beeindruckend aussieht. Wer den Blutmond 2019 am Montag (21. Januar) zu sehen bekommen möchte, muss allerdings früh aufstehen.

Für den Blutmond 2019: Früh aufstehen lohnt sich

Dreieinhalb Stunden dauert das gesamte Spektakel, spannend wird es allerdings erst ab 5.41 Uhr in der Nacht von Sonntag (20. Januar) auf Montag (21. Januar). Ab 4.34 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein, zur totalen Mondfinsternis kommt es dann um 5.41 Uhr, so schreibt es die Sternwarte Stuttgart auf ihrer Website. Früh aufstehen lohnt sich (sogar am Montagmorgen), zu dem Naturschauspiel am Himmel kommt es nämlich erst 2028 wieder.

Was steckt hinter dem Phänomen "Blutmond"?

Die spezielle Konstellation von Sonne, Mond und Erde ruft das Phänomen "Blutmond" hervor. Dabei steht die Erde zwischen Mond und Sonne und wirft einen Schatten. Der Mond durchwandert diesen langsam, wobei eine partielle oder eine totale Mondfinsternis entstehen kann – am Montag (21. Januar) ist es sogar eine komplette. Anders als der Name es vermuten lässt, verschwindet der Mond bei einer totalen Finsternis allerdings nicht, vielmehr wird er in dem Moment von Sonnenlicht, das in der Erdatmosphäre gebrochen wird, angestrahlt. Er leuchtet dann Hell- bis Dunkelrot – deshalb wird das Himmelsspektakel "Blutmond" genannt. 

Wo und wie kann ich den Blutmond am besten sehen?

Ein freier Blick in den Himmel ist natürlich essenziell, diesen sollte man Richtung Nordwesten richten, dann hat man die größten Chancen, den leuchtend roten Blutmond zu sehen zu bekommen. Allerdings muss auch das Wetter mitspielen. Wolken, Nebel und Hochnebel können den Blick versperren, dann kann man die Mondfinsternis nicht sehen. Die aktuellen Wetterverhältnisse mit wechselhaften Witterungen spielen uns also nicht unbedingt in die Karten.

Ausschlafen oder Blutmond am Montagmorgen? Wir müssen uns darüber noch mal Gedanken machen. 

Spektakulär

Dieses Mond-Phänomen hat es seit 150 Jahren nicht mehr gegeben

Supermond.
©Gala

 Verwendete Quellen: Sternwarte Stuttgart


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