Tierisches Schicksal: Besitzer geben Hündin ab, die läuft 200 km zu ihnen zurück

Marus Schicksal könnte gut und gerne von Hollywood verfilmt werden. Die russische Hündin schlug sich über 200 km durch die Natur, um wieder bei ihren Besitzern zu sein. Dabei hatten die sie kaltherzig abgegeben.

Ihre Besitzer wollten Maru loswerden

Als ein Ehepaar aus der russischen Stadt Krasnojarsk der Hündin Maru ein neues Zuhause schenkte, schien die Welt für alle in Ordnung. Doch das tierische Glück währte nicht lange. Die hübsche Mastiff-Dame wurde dem Paar scheinbar zu viel, die Frau entwickelte eine Allergie, weswegen man Maru schnellstmöglich wieder loswerden wollte. Gesagt, getan. Das Paar schickte das Tier zurück zur Züchterin ins 700 Kilometer entfernte Nowosibirsk. Per Zug sollte Maru reisen, doch es kam anders als gedacht.

Maru erleidet eine Panikattacke an Board

Mehrere Hundert Kilometer reiste Maru alleine im Zug, doch als selbiger in einen kleinen Bahnhof in Achinsk einfuhr, erlitt die Hündin offenbar eine Panikattacke und nahm Reißaus. "Als sich die Tür zum Bahnsteig öffnete, sprang sie in die Nacht hinaus, in die Taiga", erklärt ihre Züchterin Alla Morozova gegenüber "The Siberian Times". Von da an war Maru verschwunden. Dass sie jemals wieder auftauchen würde, damit hatte niemand gerechnet. 

Maru fand zu ihren Besitzern zurück

Hündin legt 200 Kilometer zurück

200 Kilometer legte Maru ganz alleine zurück, bahnte sich ihren Weg durch die wilde Taiga, wo allerhand Gefahren lauerten. Doch nicht etwa wollte die Hündin zurück zu ihrer Züchterin, wo sie einst liebevoll behandelt wurde, vielmehr wollte sie offenbar zu ihren alten Besitzern, die sie loswerden wollten. In einem Industriegebiet von Krasnojarsk wurde Maru aufgegriffen. "Ich bin mir sicher, dass sie nach ihrem Zuhause gesucht hat. Es ist überraschend, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen hat", erklärt Züchterin Alla gegenüber "Siberian Times". 

Ihre ehemaligen Besitzer wollten von der Hundedame allerdings nichts mehr wissen. Maru darf gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Vater bei der Züchterin Alla Morozova leben.

Verwendete Quelle: The Siberian Times

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche