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Baby-Boom in Island Der nicht besonders überraschende Grund

Aron Gunnarsson küsst seine Freundin Kris Jonasdottir nach dem Triumph gegen England 
Aron Gunnarsson küsst seine Freundin Kris Jonasdottir nach dem Triumph gegen England 
© Getty Images
Island war der Außenseiter bei der Fußball EM 2016, kämpfte sich dann aber in die Herzen der Zuschauer und ins Viertelfinale. Jetzt folgt der Baby-Boom 

Fußball, Sommer und Hochprozentiges

Selbst Menschen, die keine Fußballfans sind, schalten bei Welt- und Europameisterschaften trotzdem ein. Das ist keine Überraschung. Die Turniere finden meistens im Hochsommer statt, die Laune ist gut und weil wir Menschen sind, erfreuen wir uns am gemeinsamen Jubel und auch an kleinen Feindschaften. Zusätzlich fließt meistens das ein oder andere Bierchen, das die Stimmung umso mehr hebt. Aber warum erzählen wir Ihnen das überhaupt?

Geburtenrate so hoch wie noch nie

Nun, im nordeuropäischen Island ist ein wahrer Baby-Boom ausgebrochen. Die Zeitung "Visir" berichtet, dass in der Hauptstadt Reykjavik am vergangenen Märzwochenende so viele Kinder auf die Welt kamen, wie noch nie zuvor. Und was war vor genau neun Monaten? Richtig: Das isländische Fußballteam überraschte alle, als es die englische Mannschaft 2:1 besiegte. Das euphorische Publikum gefiel nicht nur den anderen Europäern - die Isländer scheinen sich auch untereinander in jenen Tagen näher gewesen zu sein, als an anderen.

Ob der Baby-Boom also nur zufällig ausgebrochen ist? Das wagen wir zu bezweifeln...


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