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"Kleine Kriegerin von Bergamo" 23 Tage altes Baby bekämpft Corona

Ob ein Neugeborenes nach der Mutter oder dem Vater kommt macht lauter einer Studie einen großen Unterschied.
In Italien ist ein 23 Tage altes Baby an Corona erkrankt (Symbolbild)
© Getty Images
23 Tage war Baby Beatrice am Leben, dann musste sie schon wieder um selbiges kämpfen. Die kleine Italienerin hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. 18 Tage lang wurde sie intensiv behandelt.

Das Coronavirus macht nicht einmal vor den Kleinsten Halt. Davon kann Marta Zaninoni ein Liedchen singen. Die Italienerin brachte im italienischen Bergamo ein gesundes Mädchen zur Welt, doch nur wenige Tage später musste sie sich von ihrer Tochter wieder verabschieden. Die kleine Beatrice wurde mit Fieber ins Krankenhaus eingeliefert. Die Schockdiagnose: Corona!

Beatrice muss 18 Tage in Quarantäne

Nur wenige Tagen durften Marta, ihr Mann Marco und die kleine Beatrice miteinander verbringen, dann wurde das Baby in Quarantäne genommen. Die Eltern durften ihr Kind nicht besuchen, bekamen lediglich einmal pro Tag ein Update. Nicht einmal durfte Marta Muttermilch für ihre kleine Tochter abpumpen und ins Krankenhaus bringen, die Gefahr, dass sich Marta mit Corona anstecken könnte, stuften Mediziner einfach als zu hoch ein. "Ich hatte solche Angst, dass sie stirbt. Es war eine Zeit der vielen, vielen Tränen", erklärt Marta der "Bild am Sonntag". 

Baby kämpft ums Überleben

18 Tage quälender Ungewissheit, 18 Tage voller Hoffen und Bangen liegen hinter den frischgebackenen Eltern. In den ersten Tagen im Krankenhaus hatte Beatrice hohes Fieber, nahm nicht an Gewicht zu. Die Ärzte fürchteten um das Leben der Kleinen. Doch dann ging es bergauf. Beatrice erholte sich. Am 23. März schließlich durften Marta und Marco ihr Baby wieder mit nach Hause nehmen. Zwar sind die neuesten Tests noch immer positiv, doch Beatrice hat das Schlimmste überstanden. "Als wir sie holen durften, schrie sie wie am Spieß. Beim ersten Wort von mir war sie sofort ruhig. Sie hat mich erkannt, da bin ich mir sicher", sagt Marta gegenüber "BamS". 

"Die kleine Kriegerin von Bergamo"

Mittlerweile ist Beatrice wieder zu Hause, Normalität herrscht in der Familie aber noch nicht. So durften Beatrices Geschwister sie noch nicht anfassen, alle dürfen sie nur mit Mundschutz sehen. Aber: Vorsicht ist in der jetzigen Situation alles entscheidend, weiß auch Mama Marta. Denn Beatrice ist noch immer ansteckend. Dennoch sind die Eltern überglücklich, ihre "kleine Kriegerin von Bergamo", wie sie Beatrice liebevoll nennen, endlich bei sich zu Hause zu haben.

Verwendete Quelle: BamS, Facebook

abl Gala

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