Auto beschädigt: Täter hinterlässt dreiste Nachricht

Dass man beim Parken mal ein anderes Auto beschädigt, kann passieren. Am Freitagabend verhielt sich ein Unbekannter in der Nähe von Wächsterbach im Anschluss allerdings nicht so korrekt und hinterließ eine wirklich unverschämte Nachricht 

Die Polizei in Wächtersbach hatte es jüngst mit einem besonders unverschämten Ganoven zutun. 

Eine unbekannte Person krachte in den Abendstunden auf dem Parkplatz einer Bank am Lindenplatz gegen einen 3er-BMW. Vorbildlich griff der Täter zu Zettel und Stift und hinterließ eine Nachricht. In der standen aber nicht die Kontaktdaten...

Dreiste Unfallflucht 

Als die Besitzerin später ihr beschädigtes Fahrzeug vorfand, staunte sie über die Dreistigkeit des anderen Verkehrsteilnehmer nicht schlecht. Ihr Auto hatte einen Schaden in Höhe von 500 Euro und alles was sie fand, waren die folgenden Worte: "Ich habe Ihr Auto beim Ausparken gerammt. Da ich gerade beobachtet werde, tue ich so, als würde ich meine Daten aufschreiben! Sorry, schönen Abend!" Auch die örtliche Polizei zeigt sich fassungslos, denn das ist kein schlechter Witz, sondern eine echte Straftat: "Wer einen Unfall hat ist verpflichtet, dem anderen seine Daten zu übermitteln, damit der Schaden über die Versicherung reguliert werden kann." Mithilfe eines Facebook-Aufrufes sucht die Polizei nun nach Zeugen. 

 

Strafminderung bei Blechschäden

Bereits 2016 registriert die Bundespolizei vermehrt Fahrerflucht und veröffentlichte, dass sich Täter bei jeder fünften Kollision aus dem Staub  machen. Am 56. Verkehrstag in Goslar machten Experten in Richtung Politik den Vorschlag, dass überführte Fahrerflüchtige bei Blechschäden neben der verhängten Geld- oder Freiheitsstrafe nicht zusätzlich noch die Fahrerlaubnis entzogen werden sollte. Die Experten vermuten, dass sich Täter nach einem Unfall nur unerlaubt vom Tatort entfernt haben, weil sie Angst vor der Strafe hätten. Viele seien auf ihr Auto angewiesen und können es sich nicht erlauben den Lappen für eine Zeit abzugeben. Der Vorschlag wird nun geprüft. 
Wer sich allerdings so unverschämt verhält, wie der Fahrer aus Wächsterbach, sollte aus Prinzip den Führerschein abgenommen bekommen. 

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