VG-Wort Pixel

"Kleines Wochenende" Australische Chefin etabliert Vier-Tage-Woche in ihrer Firma

Bei "Versa Agency" wird nur noch vier Tage die Woche gearbeitet (Symbolbild)
Bei "Versa Agency" wird nur noch vier Tage die Woche gearbeitet (Symbolbild)
© Shutterstock
Welche Vorteile bietet die Vier-Tage-Woche? Eine australische Chefin geht mit gutem Beispiel voran und etabliert den freien Mittwoch in ihrem Unternehmen. Der Grund: Die Angestellten sollen glücklicher und zufriedener werden.

Sanna Marin, die neue junge Ministerpräsidentin Finnalnds, die angeblich eine Vier-Tage-Woche und nur sechs Arbeitsstunden plant, begeistert Angestellte weltweit. Auch in Deutschland. Vier Tage arbeiten, drei Tage frei – das klingt für Millionen Arbeitnehmer quasi nach dem perfekten Plan. Kathryn Blackham aus dem australischen hat den Plan bereits in die Tat umgesetzt.

Vier-Tage-Woche für eine bessere Work-Life-Balance

In der australischen Technikfirma "Versa Agency", in der Kathryn Blackham in der Geschäftsführung beschäftigt ist, ist die Vier-Tage-Woche mittlerweile etabliert. Inzwischen wird etwa 20 Prozent weniger gearbeitet, dafür ist der Ergebnis sehr viel erfolgreicher. Mittwochs haben die Angestellten frei, ein "kleines Wochenende", nennt Blackham diesen Tag. Die Chefin hat feststellen können, dass die Angestellten donnerstags sehr viel erfrischter und erholter wieder zur Arbeit erscheinen. Eine Win-Win-Situation für alle also. "Donnerstag ist es wieder wie ein Montag. Man bekommt ein neues Gefühl der Begeisterung und brennt wieder mehr für Arbeit und Zusammenarbeit", erklärt Blackham im Interview mit "Daily Mail". 

Man wird produktiver

Viele Menschen sind der Überzeugung, durch weniger Arbeit fauler zu werden – Kathryn Blackham stimmt dem nicht zu. "Wir hätten gedacht, dass wir weniger schaffen, weil wir jetzt 20 Prozent weniger arbeiten - theoretisch arbeiten wir einen Tag weniger, obwohl wir an den anderen Tagen mehr machen - tatsächlich haben wir unsere Produktivität allerdings massiv gesteigert", gibt Blackham stolz zu Protokoll.

Firma als Vorbild

Obwohl sie zunächst viel Gegenwind für ihr neues Arbeitsmodell aus der Branche bekommen hat, zeigen sich viele Firmen auch daran interessiert. Vor allem in Großbritannien zeigten sich Politiker und führende Kräfte begeistert. Mittlerweile hält Kathryn Blackham weltweit Vorträge über ihre Erfahrungen, inwiefern weniger Arbeit zu mehr Produktivität führen kann.

Verwendete Quelle: Daily Mail

abl Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken