Aufreger: Frau bekommt 100-Euro-Parkticket während sie stillt

Null Toleranz zeigten New Yorker Beamten jetzt bei einer Frau, die in einer Parkverbotszone hielt, um ihr drei Wochen altes Baby zu stillen. Dafür kassierte sie einen saftigen Strafzettel

Guillermina Rodriguez musste eine kurze Still-Pause teuer bezahlen

Ein schreiendes Baby kann Mütter schon mal an den Rande des Nervenzusammenbruchs führen – davon kann auch die New Yorkerin Guillermina Rodriguez ein Liedchen singen. Doch die Polizeibeamten zeigten keinerlei Verständnis für die frischgebackene Mutter und verpassten ihr einen Strafzettel dafür, dass sie unerlaubt in einer Parkverbots-Zone hielt.

Sie wollte nur kurz halten

Guillermina Rodriguez war in Manhattan mit dem Auto unterwegs, um ihren Mann für ein Meeting abzusetzen. Auf dem Rückweg in Downtown konnte sich ihre kleine Tochter Ileana, die gerade einmal drei Wochen alt ist, kaum mehr beruhigen. Die Kleine schrie vor Hunger, das Herz der frischgebackenen Mama blutete. Klar, dass Guillermina ihre Tochter schnellstmöglich beruhigen wollte. Doch damit zog sie den Ärger der New Yorker Polizei auf sich.

Wenn einer Mutter das Herz blutet

"Ich hätte fast selbst geweint, weil sie so bitterlich schrie und alles, was ich tun wollte, war irgendwo ranzufahren, um mich um sie zu kümmern", erzählte Guillermina "ABC New York". Und so entschied sich die Mutter, einfach irgendwo zu halten, um ihre Tochter zu stillen.

Rodriguez said she will fight the fine and wishes the department had better training for working with breastfeeding women: “Nursing should be urgent enough to exempt a fine.”

Gepostet von People am Montag, 15. April 2019

 Dummerweise hatte sie die Rechnung ohne die New Yorker Polizei gemacht. Zwei Minuten dauerte es, bis die Beamten auf das Auto aufmerksam wurden. "Ich stillte gerade mit der einen Seite und pumpte auf der anderen Seite Milch ab. Meine beiden Brüste waren draußen und so rief ich dem Officer nur zu: 'Hey, ich stille hier gerade!'", erinnert sich die New Yorkerin. Den Beamten war es egal, sie befestigten des Strafzettel über 100 Euro kurzerhand an der Windschutzscheibe von Guillerminas Auto. Doch das will sie sich nicht gefallen lassen.

Guillermina kämpft für die Rechte stillender Frauen

"Stillen sollte dringend genug sein, um eine Strafe hinfällig zu machen", erklärt die New Yorkerin. "Sie hätten ruhig etwas sensibler sein können. Ich glaube, es hätte geholfen, wenn sie ein bisschen mehr über das Thema gewusst hätten." Den Strafzettel will Guillermina nicht akzeptieren und sich dagegen zur Wehr setzen. Ein Urteil steht noch aus. 

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©Gala

Verwendete Quelle: People

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