Anschläge in Belgien Donald Trump nennt Brüssel "schreckliche Stadt"

Donald Trump
© Reuters
Anteilnahme? Nicht von Donald Trump. Nach den Anschlägen in Brüssel schockiert der rechtsradikale Republikaner mit dieser Aussage

Ausnahmezustand in Belgien: Nach der Festnahme des Terroristen Salah Abdeslam herrscht in der Hauptstadt Brüssel höchste Alarmbereitschaft.

Der Flughafen Zaventem und die Metro-Station Maalbeek wurden zu Schauplätzen grausamer Anschläge; derzeit heißt es, dass mindestens 20 Menschen bei den Anschlägen ums Leben kamen. Während weltweit Fassungslosigkeit herrscht und die Anteilnahme groß ist, schockiert der US-Politiker Donald Trump, 69, mit populistischen Aussagen.

Statt Mitgefühl zu äußern, sagte Trump im Interview mit "CBS", Brüssel sei "eine schreckliche Stadt". Der Republikaner nutzt die derzeitige Situation in Belgien perfide, um mit seinen rechtsradikalen Parolen noch mehr Angst unter der amerikanischen Bevölkerung zu schüren. "Erinnert ihr euch alle, wie schön und sicher Brüssel war? Nicht mehr. Jetzt ist es eine andere Welt. Die Vereinigten Staaten müssen wachsam und schlau sein", steht derzeit auf Trumps Twitter-Account.

Über die Opfer und ihre Angehörigen verliert Trump zunächst kein Wort. Später folgte ein weiterer Tweet: "Mein Herz und meine Gebete gehen an alle Opfer der schlimmen Tragödie in Brüssel. Der Wahnsinn muss gestoppt werden und ich werde ihn stoppen."


Mehr zum Thema