In der Tür geirrt: Polizei stürmt versehentlich die Wohnung einer Omi

Wo ist die versteckte Kamera? Das fragte sich wohl auch die 88-jährige Nordrhein-Westfalerin als ihre Wohnung fälschlicherweise von einem schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommando gestürmt wurde

Polizei stürmt die falsche Wohnung

Die meisten kennen es aus dem Sonntagabend-Krimi im TV: Der Täter wurde ermittelt und um ihn schnellstmöglich hinter Gitter zu bringen, heißt es, ihn dort zu schnappen, wo er es am wenigsten erwartet: in seinen eigenen vier Wänden. Wie dies abläuft, verursacht bei den meisten Zuschauern bereits beim bloßen Anblick feuchte Hände: Komplett verhüllte Polizei-Beamte mit einer Taschenlampe in der linken und einer Schusspistole in der rechten Hand bringen mit einem Rammbock die Eingangstüre zum Fall - stürmen dann unter lauten Anweisungen und mit systematischen Bewegungen binnen weniger Sekunden die gesamte Wohnung des Tatverdächtigen. 

Blendgranate und Rammbock: Beamten verwechselten die Wohnung

Soweit das klassische Drehbuch eines Fernseh-Krimis. Doch was, wenn die Action-Story zur Realität mutiert? Für eine 88-jährige Frau aus Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen wurde genau diese Horrorvorstellung wahr: Schwer bewaffnete Beamte des Spezialeinsatzkommandos rammten am 6. Dezember 2018 frühmorgens ihre Tür ein und zündeten auf dem Balkon eine Blendgranate, nur um dann die 88-jährige Dame irritiert und im Schlafrock in ihrem Bett vorzufinden. Doch die Reaktion der älteren Dame ist einmalig. 

Tolle Geste

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So cool reagiert die 88-Jährige

Statt sich über diese recht gewaltsame Verwechslung aufzuregen, habe sich die Frau nach dem Schock dann erst einmal um ihre schwer bewaffneten Gäste gekümmert, wie das regionale Portal "come-on.de" berichtet. Die Dame servierte den Beamten Kaffee aus dem guten Weihnachtsgeschirr. Der Sachschaden sei der Dame ebenfalls noch am selben Tag ersetzt worden. Trotz der Panne war die Razzia letzten Endes noch erfolgreich: Der gesuchte Mann aus Lüdenscheid sowie 12 weitere Männer konnten festgenommen werden. 

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Verwendete Quellen: come-on.de, bento

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