Aus der Wissenschaft: Teenie entwickelt Technik gegen toten Winkel – gewinnt damit 25.000 Dollar

Der "Tote Winkel" birgt eine unvergleichbare Gefahr für Fußgänger und Fahrradfahrer. Mit einer einfachen Technologie sagt ein Teenie aus den USA dieser Quelle jetzt den Kampf an – mit ihre Erfindung gewann sie jetzt einen Preis über 25.000 Euro.

Alaina Gassler

2017 waren es 38. 38 Menschen verloren ihr Leben im Straßenverkehr, weil sie bei Unfällen im sogenannten "Toten Winkel" von Auto- und LKW-Fahrern übersehen wurden. In der Statistik werden sie nicht extra aufgeführt, Thomas Schlüter trägt die einzelnen Fälle in einer eigenen Liste mit Infos aus der Lokalpresse zusammen. 38 Menschen, das sind 38 zu viel – findet auch  die 14 Jahre alte Alaina Gassler aus  West Grove in Pennsylvania. Sie erfindet eine Technologie, die den Straßenverkehr um einiges sicherer machen könnte.

A-Säule wird umgangen

Die 14-Jährige hat eine Technologie erfunden, mit der Autofahrer hinter die A-Säule, also den kritischen Bereich im Auto, blicken können. Die A-Säule verbindet das Fahrzeugdach mit der vorderen Spritzwand – und sie verdeckt häufig die Sicht auf Fußgänger und Fahrradfahrer, die sich neben dem Auto befinden. So kommt es schnell zu Unfällen, nicht selten mit Todesfolge. 

Alaina Gasslers Erfindung könnte Verkehr revolutionieren

Und so funktioniert Alainas Erfindung: Außen am Auto ist eine Kamera angebracht, die alle Bereiche filmt, die sich hinter der A-Säule verbergen. Ein kleiner Beamer befindet sich an der Sonnenschutzblende auf der Fahrerseite. Er überträgt das von der Kamera aufgenommene Bild in Echtzeit. Um die Bilder hell und deutlich genug auf die A-Säule zu bringen, nutzt Alaina reflektierendes Material. Nur der Fahrer kann das projizierte Bild sehen. 

Für ihre Idee hat Alaina Gassler den "Samueli Foundation Prize" gewonnen. Er beinhaltet ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar. Was Alaina mit dem Geld anstellen wird, hat die 14-Jährige noch nicht verraten. Ihr Projekt wird sie sicherlich weiter vorantreiben, denn ihr Ziel ist es, tote Winkel an Autos zu minimieren, um Unfälle zu vermeiden.

Verwendete Quelle: People

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