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Airbnb-Wohnung verwüstet Diese Bilder schockieren

Oha! 
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© www.facebook.com/lausnkw/
Eigentlich ist AirBnb ein schönes Konzept. Man vermietet seine Wohnung an Touristen unter und verdient nebenbei auch noch ein bisschen dazu. Eine Pariserin zeigt, dass man seinen Mitmenschen nicht immer vertrauen kann 

Urin, Schnaps und Verwüstung 

Airbnb hat sich zu einer beliebten Alternative entwickelt. Statt in Hotels abzusteigen, greifen viele Urlauber seit einigen Jahren auf die Unterkünfte von Privatpersonen zurück. Es ist auf beiden Seiten durchaus ein Gewinn: Der Tourist spart in den meisten Fällen Geld und kommt in Gegenden unter, wo normalerweise nur Einheimische wohnen. Der Anbieter verdient sich etwas dazu.

Laurie S. aus Paris zählt zu den Anbietern auf Airbnb - und hatte jetzt Besuch von den wohl schlimmsten Gästen, die man sich vorstellen kann. Auf Facebook schreibt sie: 

"Mein charmantes Studio wurde buchstäblich in einen Stall voller Exkremente, Urin und einer beeindruckenden Menge an leeren Schnapsflaschen verwandelt." Tatsächlich sind die Bilder, die sie online gestellt hat, schockierend:

Gast "ein netter Kerl"

Lauries Wohnung wurde völlig verwüstet. Das renovierte Bad - ein Trümmerhaufen. Überall Urin, die Möbel sind zerstört und der Boden übersät mit leeren Alkoholflaschen. Laurie spricht von einem "sehr bösen" Menschen, der das mit ihrer vorher renovierten Wohnung angestellt hat. Das Profil des Mannes sei völlig harmlos gewesen, sogar als netter Kerl wurde er von den Nachbarn gepriesen. Er soll jedoch unter psychischen Problemen leiden und dem Alkohol stark zugeneigt sein.

Airbnb zahlt

Die Kosten für eine erneute Renovierung würden etwa 10 000 Euro betragen. Geld, das Laurie nicht hat. Doch sie hat Glück: Als Anbieter ist man bei Airbnb abgesichert - angeblich bis zu einer Summe von 800 000 Euro. Die Frau hat derweil auf ihrer eigens für ihre Wohnung eingerichteten Facebook-Seite "Il était une fois mon studio charmant" ("Es war einmal ein schönes Studio") bestätigt, dass das Unternehmen die Kosten tragen wird. "Wir haben null Toleranz für so ein verhalten", sagt die Firma. 


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