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Aha! Darum tragen Ärzte im OP immer Grün

Aha!: Darum tragen Ärzte im OP immer Grün
© Shutterstock
Denkt man an einen Arzt, hat man direkt das Bild mit einem weißen Kittel im Kopf. Doch im OP tragen Ärzte fast immer grüne Kleidung. Und das ist der Grund

Unglaublich, aber wahr. Vor etwa 200 Jahren operierten Ärzte noch mit ihrer Straßenkleidung. Das ist heute - zum Glück - anders. Lange Zeit waren Operationssäle in weiß gehalten, auch die Ärzte trugen weiße Kleidung. Denn Weiß steht für Hygiene und Reinheit. Doch auch das hat sich geändert: Mittlerweile tragen die Ärzte im OP Grün.

Grüne OP-Kleidung schont die Augen

Es gibt mehrere Gründe für die grüne OP-Kleidung. Zum einen schont Grün die Augen, anders als Weiß. Da OP-Säle immer sehr gut beleuchtet sind, kann weiße Kleidung schnell blenden und lässt die Augen ermüden. Grün schont die Augen, da die Farbe das Licht absorbiert.

Grün vermeidet "Nachbild-Effekt"

Ein weiterer Grund für die Wahl der Farbe Grün hat mit dem so genannten "Nachbild-Effekt" zu tun, den jeder schon mal erlebt hat. Schaut man eine gewisse Zeit auf eine bestimmte Sache und danach auf eine weiße Fläche, entsteht der Effekt des Nachbildes. Sprich: man sieht die Sache, die man lange angeschaut hat, auch kurz auf der weißen Fläche. Dieser Effekt ist bei einer oftmals lebensnotwendigen Operation natürlich sehr ungünstig. Bei Grün passiert das nicht. Außerdem gilt die Farbe Grün als beruhigend und Blut wirkt auf grüner oder blauer Kleidung nicht so bedrohlich wie auf weißer.

mni Gala

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