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Fiese Betrugsmasche DHL-Pakete angeblich nicht ausgeliefert, weil sie zu schwer sind

DHL-Kunden bekommen im Moment SMS und E-Mails, in denen sie aufgefordert werden, zwei Euro zu zahlen (Symbolbild)
DHL-Kunden bekommen im Moment SMS und E-Mails, in denen sie aufgefordert werden, zwei Euro zu zahlen (Symbolbild)
© Shutterstock
Derzeit sind E-Mails und SMS im Umlauf, die DHL-Kunden darüber informieren, dass ein Paket nicht ausgeliefert werden kann, weil es angeblich zu schwer ist. Wenn Sie auch eine solche Benachrichtigung bekommen, ist Vorsicht geboten!

Eine SMS von der Post oder auch eine Benachrichtigung im E-Mail-Postfach, obwohl man gar kein Paket erwartet – das erleben gerade viele Deutsche. Was hinter den ominösen Informationen steckt, verraten wir Ihnen hier.

DHL-Pakete im Verteilerzentrum gestoppt

In den dubiosen E-Mails und SMS steht geschrieben, dass die vermeintlichen Pakete in einem Verteilerzentrum angehalten worden seien, weil sie angeblich zu schwer seien. Man müsse jetzt nur einen Differenzbetrag von zwei Euro bezahlen, um die Weitersendung zu veranlassen.  Für die Zahlung habe man 24 Stunden Zeit, sie könne ganz einfach über die Sendungsverfolgung der DHL geleistet werden. Dafür wird man dann zu einer anderen Website mit der Adresse www.search-parcel.com weitergeleitet. Spätestens jetzt sollte man stutzig werden. 

Fiese Betrugsmasche mit DHL-Sendungen

Bei den E-Mails und SMS handelt es sich keineswegs um echte Informationen, das bestätigt der Pressesprecher der DHL. "Diese Mitteilungen werden nicht von DHL verschickt", sagt Achim Gahr gegenüber der Polizei Bonn. Weiter mahnt er zur absoluten Vorsicht. Hinter den Zahlungsaufforderungen würde eine fiese Betrugsmasche stecken: "Wir versenden weder Paket-Statusmeldungen per SMS, noch fordern wir unsere Kunden in der Online-Sendungsverfolgung dazu auf, Geld nachzuzahlen. Wir raten unseren Kunden daher, Links in solch dubiosen Mitteilungen nicht anzuklicken."  Via Twitter informiert die Polizei Bonn, dass die Betrüger es auf die Kreditkartendaten der Menschen abgesehen hätten. Wie sie an die Handynummern und E-Mailadresse gekommen sind, muss derzeit ermittelt werden.

Tausendfach machen DHL-Kunden ihrem Ärger im Netz Luft. Die Betrugsmasche existiere schon seit einiger Zeit, in den letzten Tagen habe sie aber eine rekordverdächtige Reichweite erreicht. 

Verwendete Quelle: Twitter, Facebook

abl Gala

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