Achtung: Diese Teesorten enthalten Pflanzengifte

Bei einer Blasenentzündung soll möglichst viel getrunken werden. Nicht selten greifen Betroffene zu bekannten Blasen- und Nierentees. Doch laut "Öko-Test" sind diese nicht zu empfehlen

Tee

Insbesondere einige Frauen haben gelegentlich mit Blasenentzündungen zu kämpfen. Um nicht direkt zum Antibiotikum zu greifen, wählen die meisten Damen zunächst einen der handelsüblichen Blasen- und Nierentees. Doch diese sind laut Ergebnis des "Öko-Tests" nicht unbedingt empfehlenswert.

Pflanzengifte und Pestizide gefunden

Im Test wurden neben 13 rezeptfreien Arzneimitteln insgesamt 21 Blasen- und Nierentees getestet, deren Ergebnisse die Tester staunen ließen. Es wurden insgesamt stark erhöhte Werte von Pyrrolizidinalkaloiden festgestellt: Im Tierversuch ist diese Gift krebserregend. Zudem kann es eine schädigende Wirkung auf das Erbgut haben und die Leber schädigen. Aber auch starke Spuren von Pestiziden wurden insbesondere in bekannten Markenprodukten gefunden.

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Bekannte Marken schnitten schlecht ab

Insbesondere bekannte Hersteller erhielten Testergebnisse mit der Wertnote "ungenügend": Bei den Marken Bad Heilbrunner sowei Kneipp wurden stark erhöhte Pflanzengiftwerte sowie Spuren von Pestiziden festgestellt. Nur zwei der getesteten Tees wurden mit der Note "befriedigend" bewertet - ausgerechnet der Discounter-Tee von Aldi Süd schnitt somit am besten ab.

Grundsätzlich sei darauf hingewiesen, dass die Wirkung der Blasen- und Nierentees nicht klinisch belegt ist. Bei einer akuten Blasenentzündung sollte vor allem ausreichend getrunken werden, dabei hat auch Wasser eine spülende Wirkung, die die Erreger abtransportieren kann.

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