Böse Weihnachtsüberraschung: Achtung! Das könnte sich in Ihrem Weihnachtsbaum verstecken

Wer glaubt, dass Zecken nur bei warmen Temperaturen im Sommer eine Gefahr sind, der irrt. Auch im Winter können sie zu einer bösen Überraschung werden

Weihnachtsbäume

Durch die milden Temperaturen in Deutschland kommt es immer wieder vor, dass Zecken nicht absterben, sondern ausharren und das oft auch in Tannenbäumen.

Weihnachtszeit ist Zeckenzeit?

Der Verein Aktion Tier warnt, dass man auch im Winter auf die kleinen Blutsauger gefasst sein sollte. Bei milden Temperaturen werden die Zecken inaktiv, meint Dr. Hans Dautel. Er ist Experte für Ektoparasiten und erklärt gegenüber "t-online.de": "Ixodes ricinus Zecken [...] überleben Temperaturen bis -10°C oder etwas darunter". Sie verstecken sich in dieser Zeit unter anderem in Tannenbäumen oder Moos, das man zur Weihnachtszeit sammelt. "Auch eine dicke Schneedecke bietet Zecken einen ausreichenden Schutz."

Zecken werden wieder aktiv

Nimmt man eine Zecke, die sich z.B. in einem Tannenbaum versteckt, aus Versehen mit nach Hause, kann die Raumtemperatur dafür sorgen, dass diese wieder aktiv wird. Sie erwacht also erneut zum Leben. 

So kann man sich schützen

Der Christbaum sollte vor dem Aufstellen vor der Tür noch einmal kräftig ausgeschüttelt werden. Es ist außerdem ratsam im Wohnzimmer erst einmal ein weißes Bettlaken unter den Weihnachtsbaumständer zu legen. Die Tierchen fallen herunter und werden dort gut sichtbar, sobald man den Baum mit etwas Kraft in den Ständer stellt. Besonders oft sind Bäume betroffen, die im Wald selbst geschlagen wurden.

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