An der Polizeiwache: 540 Kilo Cannabis verschwunden – die Ausrede ist unglaublich

Aus der Asservatenkammer einer argentinischen Polizeiwache ist Cannabis verschwunden - und die Beamten haben sogar eine Erklärung dafür

540 Kilogramm Cannabis sind spurlos aus einer Polizeiwache verschwunden.

Mehr als zwei Jahre lang befinden sich in der Asservatenkammer der Polizeistation der Stadt Pilar 6000 Kilogramm Marihuana. Doch als Emilio Pero die Leitung der Wache übernimmt, stellt er fest: mehr als eine halbe Tonne ist spurlos verschwunden.

Cannabis wurde gefressen

Sofort meldet er den Verlust und hat auch schon jemanden im Visier, nämlich seinen Vorgänger. Doch der behauptet felsenfest, das Marihuana nicht gestohlen zu haben - ebenso wie drei andere Kollegen, die zu diesem Zeitpunkt an der Polizeiwache arbeiteten. Stattdessen tischen sie der Polizei eine andere Ausrede auf: Mäuse hätten das Cannabis gefressen.

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Polizisten vor Gericht

Klingt ziemlich absurd - und das ist es auch. Forensik-Experten der Buenos Aires University haben bereits nachgewiesen, dass diese Ausrede niemals stimmen kann. In der Regel würden Mäuse die Droge nicht mit Futter verwechseln. Außerdem wäre es gar unmöglich, dass die Tiere eine solch große Menge gefressen, es aber keine tote Maus in der Asservatenkammer gegeben hätte. Was tatsächlich mit den Drogen passiert ist, wird sich wohl erst vor Gericht klären.

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