"Wer wird Millionär?": Wie schlau sind Deutschlands Lehrer?

Günther Jauch lud sich am Montag ganz besondere Kandidaten zu "Wer wird Millionär?" ein: Lehrerinnen und Lehrer. Was zunächst einmal nach Bildung klingt, wurde allerdings schnell zum Spott der Twitter-Gemeinde, denn so richtig erfolgreich schnitten die Pauker nicht ab

Günther Jauch lud Lehrerinnen und Lehrer zu einem Special von "Wer wird Millionär?" ein. 

Seit fast 20 Jahren testet Günther Jauch das Wissen seiner Kandidaten. Jetzt holte er sich ganz besondere Teilnehmer in die Show: Lehrerinnen und Lehrer. Und die mussten beweisen, ob ihr Ruf hält, was er verspricht. Kleiner Spoiler: Das gelang nur stellenweise. So richtig viel Geld nahmen die Kandidaten nicht mit nach Hause. 

Zusatzjoker beendet die erste Runde

Der Abend ging schon holprig los. Vertretungslehrerin Elisabeth Gerstner machte den Anfang und stellte sich als erste Kandidatin Jauchs Fragen. Zügig arbeitete sie sich – mithilfe von drei Jokern – zur 8.000-Euro-Frage vor. Doch da sollte dann Schluss sein. Vor den entsetzten Augen ihres mitgereisten Partners fiel Gerstner auf den Rat des Zusatzjokers herein. 99 %-ige Sicherheit hatte ihr der Bankberater aus Bochum beim Beantworten der Frage, wie eine korrekte Übersetzung des Wortes "Zauberstab" lautet, versprochen. Ob er auch Anlagenberatung anbiete, fragte Günther Jauch frech, bevor er die richtige Antwort freigab und den Sparkassen-Angestellten damit vor Scham erröten ließ. Elisabeth Gerstner blieb aber cool, witzelte darüber, dass sie von dem Geld zumindest essen gehen könne. Ihr Ziel, sich von einem potentiellen Millionengewinn einen Mops zu kaufen, muss sie ebenfalls nicht gänzlich aufgeben - allzu lange muss sie mit ihren gewonnen 500 Euro nicht mehr auf das Haustier sparen.

Elisabeth Gerstner glaubte dem Zusatzjoker und fiel zurück auf 500 Euro.

Hämische Kommentare auf Twitter

Der zweite Kandidat, Jörg Dewitz, seines Zeichens Lehrer für Mathe, Physik und Astronomie, kam immerhin eine Frage weiter als Gerstner und scheiterte erst bei 16.000 Euro. In welchem Stadtteil der oscarprämierte Film "Roma" spielt, wollte Jauch wissen. Dewitz kapitulierte und ging mit 8.000 Euro nach Hause. 

Beide Kandidaten ernteten zahlreiche Reaktionen auf Twitter, mussten einiges an Kritik einstecken und Fragen nach dem deutschen Bildungssystem über sich ergehen lassen. "So dumme Lehrer unterrichten heutzutage unsere Kinder? Dann wundert mich gar nichts mehr", feuert eine Userin den Teilnehmern entgegen. "Mich wundert ja, dass die Kandidatin keinen Joker gezogen hat bei der Nennung ihres Namens", frotzelt ein anderer.

Lehrer-Ehre wird gerettet

Die Lehrer-Ehre wurde dann aber doch noch gerettet. Alexander von Alten-Bockum, Chemie- und Mathelehrer aus Koblenz, arbeitete sich mit viel Witz durch die Fragen und konnte am Ende des Abends 125.000 Euro mitnehmen. Damit wolle er sich ein Jahr Auszeit nehmen und mit seiner Familie auf Reisen gehen, erzählt er Günther Jauch und dem Publikum. Sein zweites Ziel formulierte er vor der Show so: "Ich möchte nur nicht, dass morgen in der Zeitung mit den 4 Buchstaben steht: 'Dümmster Lehrer Deutschlands.'" Das dürfte er geschafft haben.

Neuer Job für die Lochis

Moderieren sie jetzt "Wer wird Millionär?"

Die Gebrüder Lochmann
DIe Entertainer und Musiker Heiko und Roman Lochmann haben als "Lochis" auf YouTube bereits einen hohen Bekanntheitsgrad. Nun haben die Zwillinge einen neuen Job ergattert: Sie werden die Quiz-Sendung "Wer wird Millionär?" unterstützen.
©Gala

 

Verwendete Quellen: RTL, TV Now, Twitter

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