"Pseudowut" Aujeszkysche Krankheit: Gefährlicher Hunde-Virus verbreitet sich

Die Aujeszkysche Krankheit breitet sich aus. Anstecken können sich Hunde und Katzen - so können Sie ihre Vierbeiner schützen

Ein gefährlicher Virus ist unterwegs. Die Aujeszkysche Krankheit, auch "Pseudowut" genannt, betrifft vor allem Wildschweine und Ratten, doch auch Hunde und Katzen können sich etwa beim Gassigehen leicht infizieren - und daran sterben.

Bei diesen Symptomen schnell handeln!

Die ersten Symptome sind Schluckbeschwerden und Juckreiz. Im Ernstfall sollte schnell gehandelt werden, denn die Pseudowut endet besonders für Hunde meistens tödlich! In Thüringen wurde ein Vierbeiner eingeschläfert, nachdem er ein Wildschwein gebissen und sich fatalerweise mit dem Virus angesteckt hatte. Die Inkubationszeit liegt zwischen zwei und neun Tagen. Dann leidet das Tier unter einem qualvollen Juckreiz, schließlich treten Lähmungen auf.

So lässt sich eine Infizierung vermeiden

Hunde und Katzen sollten KEINEN Kontakt zu lebendigen oder toten Wildschweinen haben. Füttern Sie ihren Vierbeiner unter keinen Umständen mit rohem Wildschweinfleisch oder gar Innereien. Treten nach einer Begegnung mit einem Wildschwein Symptome auf, gehen Sie sofort zum Tierarzt. Eine Impfung gibt es bislang nicht.

Hier gibt es in Deutschland schon Fälle

Bislang waren Tiere in folgenden Landkreisen betroffen von der Erkrankung: Landkreis Osterode (Niedersachsen), Kreis Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz), Greiz (Thüringen) und Landkreis Haßberge (Bayern).

Eine gute Nachricht gibt es: Die Aujeszkysche Krankheit ist für den Menschen ungefährlich.

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