#Mausgerutscht: Die skurrile Erklärung der Beatrix von Storch

Mit Waffengewalt die Grenze verteidigen und notfalls auch auf Frauen und Kinder schießen? Nach dem Dafürhalten von AfD-Vize Beatrix von Storch ein legitimes Mittel, um Deutschland vor Flüchtlingen zu schützen. Jetzt rudert sie zurück. Und das Netz lacht

Beatrix von Storch

Als AfD-Vize ist man Spott gewöhnt. Irgendwo gehört Gegenwind gegen eine rechtspopulistische Partei auch zum Selbstverständnis einer Partei, die sich als "Alternative für Deutschland" wähnt. Mit der Häme, die jetzt jedoch über Beatrix von Storch hereinbricht, hätte sie wohl nicht gerechnet.

Auf Frauen und Kinder schießen? Alles nur ein technischer Fehler

Vor wenigen Tagen schrieb sie noch auf ihrer facebook-Seite: "Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer. Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen.". Damit stimmte sie der Partei-Chefin Frauke Petry zu, die sich in einem Interview dafür aussprach illegale Grenzüberschreitungen mit Schusswaffen zu unterbinden. Auf die Frage eines facebook-Users, ob man dann denn auch auf Frauen und Kinder schießen wolle, antwortete sie trocken mit "Ja."

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Nur einen Tag später ruderte sie wieder zurück und schrieb: "Ich bin grundsätzlich gegen Gewalt gegen Kinder, das umfasst auch den Einsatz von Schusswaffen gegen minderjährige Migranten durch die Polizei.“ Außerdem sei der Post insgesamt ein "technischer Fehler gewesen", sie sei schlichtweg auf ihrer "Maus ausgerutscht."

Nachdem der erste Moment der Ungläubigkeit verstrichen war, passierte das, was in solchen Fällen immer passiert: Unter dem Hashtag #Mausgerutscht bricht derzeit eine Welle des Spots und des Hohns über Beatrix von Storch herein.

Auch bei der AfD scheint das Internet noch "Neuland" zu sein.

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