"Koks und Nutten": Diese Verwendungszwecks bei einer Überweisung sorgen für Ärger

Beim Geld überweisen Zahlen und Kundennummern in den Verwendungszweck zu schreiben, ist langweilig. Deshalb werden Bankkunden oft sehr kreativ. Doch Vorsicht - das kann Ärger geben

Jetzt mal Hand aufs Herz. Wer hat nicht schon mal beim Überweisen von Geld einen kreativen Verwendungszweck angegeben? Eine Überweisung ist eh schon nicht das Spannendste der Welt. Denn immer nur Zahlen oder Kundennummern abzutippen macht eben einfach keinen großen Spaß. Demnach wird das Feld für den Verwendungszweck gern auch mal etwas kreativer genutzt. Die folgenden Inhalte sind dabei keine Seltenheit: 

  • "Koks und Nutten" 
  • "Für letzte Nacht" 
  • "Waffenfähiges Plutonium".
  • "Deine Armut kotzt mich an"
  • "Sexuelle Gefälligkeiten"

Viele Banken sind davon jedoch genervt. Denn: Sie sind dazu verpflichtet, Überweisungen mit "bemerkenswerten Verwendungszwecken" auf Geldwäsche oder Betrug zu prüfen, sagt das Zollkriminalamt. Und das bedeutet logischerweise mehr Arbeit. 

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Ärger beim Überweisen

Fällt also ein kreativer Verwendungszweck unter den Betrug- oder Geldwäsche-Verdacht, meckern die Banken und schicken dem Kunden ein entsprechendes Schreiben nach Hause. So erging es auch einem User auf Twitter, bei dem die Bank offenbar keinen Spaß verstanden hat.  In seltenen Fällen kann so ein Fall sogar auch an die Polizei weitergeleitet werden - und dann wird es ungemütlich.  

Kündigungsgrund

Sollte man die Verwarnungen der Bank allerdings ignorieren und fröhlich weiter ausgefallene Verwendungszwecke benutzen, wäre dies auch ein berechtigter Kündigungsgrund der Banken. Wer dann aber doch lieber auf Nummer sicher gehen will und keinen Ärger mit der Bank bekommen möchte, der verzichtet also lieber auf diese kreativen Verwendungszwecke. Denn wer weiß, wann das nächste Mal der Dispo erhöht werden muss ... 

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