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Fusseln entfernen Neun Tipps und Tricks

Fusseln entfernen
Fusseln entfernen: Mit diesen Tipps klappt's.
© Shutterstock
Fusseln entfernen kann ganz schön lästig sein, vor allem auf den Lieblingskleidungsstücken nerven die kleinen Flusen besonders. Mit diesen Tipps gehören Fussel bald zur Vergangenheit.

Wer kennt es nicht? Stundenlang sucht man nach dem perfekten Outfit, dann hat man es endlich gefunden, ist in Eile und merkt plötzlich, dass sich auf dem heiß geliebten Wollpullover viele kleine Fusseln und Knötchen breitgemacht haben.

Fusseln, Haare, Pilling: So entstehen die lästigen Flusen

Vor allem die kleinen Knoten, auch Pilling genannt, sind besonders hartnäckig. Aber auch total normal: Die Knötchen- und Fusselbildung auf Textilien entsteht durch Reibung, die zum Beispiel beim Tragen eines Kleidungsstückes oder während eines Waschganges zustande kommt. Dabei lösen sich einzelne Fasern und verknoten sich, vor allem kurzfaserige und synthetische Stoffe sind dafür besonders anfällig. Aber auch durch (Tier-)Haare können die unschönen Fusseln entstehen, die jeden Look kaputt machen. 

Knötchen, Fusseln & Co.: Ein Reklamationsgrund?

Obwohl Fusseln und Knötchen ganz schön ärgerlich sind, sind sie kein Zeichen für schlechte Qualität. Die Chance, den neuen Pullover deswegen umzutauschen, ist ziemlich gering. Wegschmeißen muss man das gute Stück allerdings nicht: Mit diesen einfachen Tricks lassen sich die lästigen Fusseln zuhause im Nu entfernen – und das sogar ganz ohne Fusselrolle/Fusselbürste.

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Fussel entfernen: Mit diesen Tipps klappt's

1. Elektkrischer Fusselrassierer: Der wohl einfachste und effektivste Weg, kleinen Fusseln und Knötchen den Kampf anzusagen. Durch den sanften Druck eines batteriebetriebenen Pilling-Rasierers werden die Fusseln einfach abgeschnitten.

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2. Einwegrasierer: Eine ebenso einfache, aber auch gefährliche Methode aus der Drogerie: Mit einem angefeuchteten Rasierer vorsichtig über die betroffenen Stellen streichen, dabei sollte das Kleidungsstück glatt ausgebreitet sein. Wer nicht richtig aufpasst, schneidet dabei schnell ein Loch in den Stoff.

3. Schere: Vor allem für kleine Fusselteppiche an Wollmützen sind Scheren besonders gut geeignet, bei feineren Stoffen ist – wie bei den Einwegrasierern – höchste Konzentration und Vorsicht geboten.

4. Klebeband: Weniger professionell, aber dafür genauso effektiv: das gute alte Klebeband. Für ein flusenfreies Kleidungsstück einfach die klebende Seite auf Fusseln oder Haare drücken und voilà: Keine Spur von Fusseln und Co.

5. Strumpfhose: Wer eine alte Strumpfhose zuhause hat und vorsichtig über die von Fusseln betroffenen Stellen reibt, erzielt (fast) den gleichen Effekt wie mit einer richtigen Fusselrolle.

6. Gummihandschuhe: Ein eher unstylisches Accessoire, aber dafür ganz schön nützlich, um über Kleidung zu streichen und nervige Fussel und Haare zu entfernen.

7. Topfreiniger: Ein multifunktionales Küchengerät: Mit der gelben Seite eines unbenutzten Topfreinigers gleichmäßig in eine Richtung über die betroffenen Stellen des Kleidungsstücks streichen – danach sollte von Fusseln, Knötchen und Co. keine Spur mehr sein. 

8. Kamm/Kleiderbürste: Zwei Produkte, die eigentlich ins Badezimmer gehören, können ebenfalls gegen große und kleine Fusselprobleme helfen: Mit einer Kleiderbürste lassen sich größere Bereiche ganz einfach abbürsten, während ein feinzahniger Kamm auch kleine Knötchen und Fussel entfernen kann. 

9. Tiefkühler: Wer genug Zeit hat, sollte versuchen, das betroffene Kleidungsstück leicht angefeuchtet für einen ganzen Tag in einer Plastiktüte in der Tiefkühltruhe ruhen zu lassen. So werden die Fusseln aus dem Material gezogen und lassen sich nach dem "Auftauen" ganz einfach mit einer Fusselbürste entfernen – ein echter Geheimtipp.

Garantiert flusenfrei: So schützen Sie ihre Kleidungsstücke in der Waschmaschine

Wer Fusselbildung von Anfang an umgehen will, sollte bereits beim Waschen an ein paar einfache Tricks denken.

  • Richtig waschen: Um die Reibung zu verringern und den Stoff zu schonen, sollten alle Kleidungsstücke auf links gezogen werden. Dabei können auch zusätzliche Wäschesäcke, das Feinwaschprogramm der Waschmaschine oder sogar eine klassische Handwäsche helfen. Und: In den Hosentaschen dürfen sich keine Papiertaschentücher oder Einkaufszettel verstecken.
  • Essig in der Waschmaschine: Hört sich eklig an, ist es aber nicht: Essig ist ein wahres Wundermittel und reduziert die statische Aufladung unserer Kleidungsstücke, sodass die kleinen Knötchen erst gar nicht entstehen können. Einfach eine Kappe Essig statt Weichspüler in die Wäschekammer füllen und den gewohnten Waschgang auswählen. Aber Vorsicht: Essig kann die Gummiteile der Waschmaschine angreifen, deswegen sollte das kleine Hilfsmittel nicht allzu oft in der Waschmaschine landen.
  • Silikon-Shampoo & Conditioner: Nicht nur für unsere Frisuren sind Haarkuren ein wahrer Segen, auch unsere Kleidungsstücke freuen sich über die Portion Extrapflege. Wer seine empfindlichen Lieblingsstücke vor dem Waschgang mit einem Silikon-Shampoo oder einem Conditioner einreibt, schützt die Fasern durch einen vorsorglichen Film vor unnötigen Reibungen.

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