Zuckerfalle Müsli: Dieses Frühstück ist gar nicht so gesund wie gedacht

Zubereitet mit Joghurt oder Milch gehört das Müsli für viele zum Lieblingsessen am Morgen. Doch das Power-Food entpuppt sich oftmals als eine reine Zuckerbombe und ist gar nicht so gesund wie gedacht

Zuckerfalle Müsli

Der Griff zum abgepackten Müsli aus dem Supermarkt gehört für viele Frühstücker zur täglichen Morgenroutine. Zusammen mit Joghurt, Quark oder Milch zubereitet, sollen die Cerealien sättigen und ordentlich Energie für den Tag liefern.

Verlockende Bezeichnungen wie "Fitness", "Vital" und "Aktiv" prangern in Großbuchstaben auf den Packungen vieler Frühstücksflocken und machen den Verbrauchern attraktive Gesundheitsversprechen – doch nicht alle entpuppen sich als gerechtfertigt. Vielmehr verbergen sich in Fertigmüslis oft jede Menge Zucker und Fett. Mit diesen Tipps tappen Sie nicht in die Müsli-Falle!

Heidi Klum

Sie zeigt uns ihr Modelfrühstück

Heidi Klum
Heidi Klum liebt deftiges Essen und schlägt ganz gerne einmal über die Stränge.
©Gala

Zuckerfalle Müsli

Statt weicher Frühstücksflocken kommen für viele nur crunchy Flakes in die morgendliche Müslischüssel. Und die sind vor allem eines: reich an zugesetztem Zucker und Fett. Nicht die beste Zutatenwahl, wenn es um einen langfristigen Energienachschub und Brainfood geht. Denn Zucker liefert dem Körper keinerlei nützliche Nährstoffe, sondern nur leere Kalorien. Außerdem bringt die süße Zutat den Blutzuckerspiegel ordentlich ins Schwanken, wodurch oft Heißhungeranfälle  entstehen.

Doch nicht nur hinter dem Wort "Zucker" verbirgt sich das weiße Lebensmittel: Auch Dextrose, Glucose, Fruktose, Saccharose, Gerstenmalzextrakt, Invertsirup und Maltodextrin sind Arten des Zuckers und werden im Körper wie ebendieser verstoffwechselt. Zuckerfalle Müsli – ein Tipp für den nächsten Müsli-Einkauf im Supermarkt: Je weiter vorn Zucker in der Zutatenliste des Produkts auftaucht, desto mehr steckt auch drin. Wer auf Nummer sicher gehen und seinem Körper morgens etwas Gutes tun möchte, sollte sein Müsli selber machen – mit den richtigen Zutaten.

Gesundes Müsli: Die richtigen Zutaten

Um am Morgen mit aufgeladenen Akkus in den Tag starten zu können, sollte man gesund frühstücken. Hierfür kann auch ein Müsli aufgetischt werden – wenn es mit den richtigen Zutaten zusammengemixt wird. Eine wichtige Komponente für ein ausgewogenes Frühstück sind komplexe Kohlenhydrate, wie sie beispielsweise in ballaststoffreichen Haferflocken enthalten sind. Sie werden vom Körper langsamer verdaut als zuckerhaltige Flakes,  sorgen so für einen lang anhaltenden Energienachschub und beugen gleichzeitig Heißhungerattacken vor.

Gesund ernähren

Dieses Superfood hat jeder im Küchenregal

Haferflocken

Wertvolles Eiweiß und somit einen wichtigen Baustein für Körperzellen liefern (fettarmer) Joghurt, Quark und Milch. Sie sind außerdem super Lieferanten für Calcium, Magnesium, Vitamin A, B und D sowie Milchsäurebakterien, die unter anderem für eine gesunde Darmflora wichtig sind. Auch Nüsse und Saaten wie ungeschälte Mandeln, Walnüsse, Sonnenblumenkerne und Leinsamen sind prima pflanzliche Fett- und Eiweißlieferanten – vor allem spannend für alle Veganer. 

Für die Extraportion Vitamine und Mineralstoffe am Morgen sorgt erntefrisches Obst oder ungesüßte Tiefkühlfrüchte. Je nach Saison und Region kann sich nach Lust und Laune am Lieblingsobst bedient werden. Weiterer Pluspunkt der frischen Früchtchen: Sie liefern jede Menge Ballaststoffe: Pflanzenfasern, die vom Körper zwar nicht verdaut werden, aber für eine lang anhaltende Sättigung und ebenfalls eine gesunde Darmflora sorgen.

Rezept: Gesundes Müsli selber machen

Die Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Handvoll Obst nach Belieben
  • 150 g Naturjoghurt (oder Quark, Milch etc.)
  • 50 g Haferflocken
  • 2 EL Samen oder Nüsse nach Blieben

Die Zubereitung:

  1. Das Obst waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Den Joghurt in eine Schüssel geben und mit Haferflocken, Obst sowie Samen und Nüssen getoppt servieren – praktisch auch für unterwegs!

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Verwendete Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

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