VG-Wort Pixel

Die Zubereitung ist entscheidend Haferflocken mit Kuhmilch? Besser nicht!

Haferflocken sollten Sie lieber nicht mit Milch genießen
Haferflocken sollten Sie lieber nicht mit Milch genießen
© Sante77777 / Shutterstock
Haferflocken sind für viele das perfekte Frühstück. Dennoch gibt es bei der Zubereitung eine wichtige Sache zu beachten: Das gesunde Vollkorn-Getreideprodukt sollte keinesfalls mit Kuhmilch verzehrt werden. 

Wir wissen es alle: Haferflocken sind das Superfood schlechthin. Hafer gilt als eines der wertvollsten Getreide unserer Ernährung. Die Ballaststoffe, Zellschützer und komplexen (gesunden) Kohlenhydrate machen sie zum echten Superstar. Haferflocken geben Energie und enthalten zahlreiche lebensnotwendige Vitamine und Nährstoffe. Sie wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus, halten unseren Blutzucker konstant, helfen beim Abnehmen und bringen Haut und Haare zum Strahlen. Es spricht nichts dagegen, Haferflocken jeden Tag zu konsumieren – es sei denn, Sie rühren sich die gesunden Körner mit Kuhmilch an.

Darum sollten Haferflocken nicht mit Kuhmilch verzehrt werden – 3 Gründe

1. Ihr Hautbild könnte sich verschlechtern

Forscher:innnen aus Harvard konnten belegen, dass Kuhmilch in einem direktem Zusammenhang mit unreiner Haut und Pickeln steht. Kuhmilch beeinflusst den Hormonhaushalt, welcher wiederum die Talgproduktion anregen kann. Die Talgdrüsen der Haut verstopfen und es bilden sich Pickel. Allerdings nur, wenn die tierische Milch getrunken oder über die Nahrung aufgenommen wird. 

2. Sie haben ständig einen aufgeblähten Bauch

Milch kann einen Blähbauch hervorrufen. Verantwortlich dafür ist die in der Kuhmilch enthaltene Laktose – der Milchzucker. Wenn eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt, macht sich dies anhand eines Blähbauchs bemerkbar. Normalerweise spaltet das Enzym Laktase den Zweifachzucker Laktose in Einfachzucker. Die Laktose wird dann vom Dünndarm ins Blut aufgenommen. Fehlt dieses Enzym oder ist nicht ausreichend vorhanden, gelangt die Laktose unverarbeitet in den Dickdarm. Dort wird sie von gas- und säurebildenden Bakterien als Nahrung verwendet. Durch die von den Bakterien gebildeten Säuren strömt mehr Wasser in den Darm und die Darmbewegung nimmt zu. Die Betroffenen leiden an Blähungen, aber auch Durchfall, Vollgefühl und Bauchkrämpfe können die Folge sein.

3. Die Aufnahme von Eisen wird gehemmt

Haferflocken enthalten etwa 5,4 Milligramm Eisen auf 100 Gramm und eignen sich daher hervorragend als Eisenlieferanten. Eisen ist ein wichtiges Spurenelement. Es ist an vielen Stoffwechselwegen im Körper beteiligt und für den Transport von Sauerstoff verantwortlich. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung der Zellen und der Abwehr von Infektionen. Besonders Frauen sollten stets auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten, da sie durch den Blutverlust während der Periode mehr verlieren. Werden die Haferflocken aber mit Kuhmilch verzehrt, kann der Körper das Eisen nicht mehr vernünftig aufnehmen. Grund hierfür ist das Kalzium in der Milch, welches die Eisenaufnahme blockiert. 

Haferflocken mit Joghurt, Tee oder pflanzlicher Milch

Wer seine Haferflocken mit Kuhmilch zu sich nimmt, kann also mit Nebenwirkungen rechnen. Auf seinen Genuss am Morgen muss aber dennoch niemand verzichten, denn das Angebot an pflanzlichen Milchalternativen ist groß. Ob Kokosmilch, Mandelmilch, Reismilch, Soja-, Hafer-, oder Dinkelmilch – alle können unser Frühstück am Morgen genüsslich aufpeppen.

Haferflocken müssen gar nicht mit Milch verzehrt werden. Mit Wasser aufgegossen wird aus den Haferflocken im Nu ein klassisches Porridge. Und auch wenn Sie es sich nicht vorstellen können: Früchte-) Tee schmeckt ebenfalls hervorragend zu Haferflocken. Ein prima Tipp außerdem für all diejenigen, die abnehmen möchten, denn Tee enthält keine Kalorien, wertet die Mahlzeit aber geschmacklich auf. 

Verwendete Quelle: fuersie.de

cba Gala

Mehr zum Thema