Studie bestätigt: Heißer Tee erhöht das Krebsrisiko

Tee-Trinker aufgepasst: Wer sein Lieblingsgetränk regelmäßig zu heiß genießt, erhöht damit sein Krebsrisiko. Zu dem Ergebnis kommt jetzt eine aktuelle Studie. Was das für Tee-Liebhaber bedeutet

Tee

Nicht nur Queen Elizabeth liebt ihren Afternoon Tea: Auch Herzogin Meghan ist von der Tradition des Nachmittagstees so begeistert, dass die Tee-Zeremonie mittlerweile einen festen Platz in ihrem Alltag hat. Zu Pralinen und Avocado-Toast serviert die Frau von Prinz Harry den Klassiker der Briten: schwarzen Tee.

Doch dieser sollte besser nicht allzu heiß getrunken werden: So bestätigt eine aktuelle Studie, dass das regelmäßige Trinken von zu heißen Getränken das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöht. Darauf sollten Tee-Trinker unbedingt achten.

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Studie beweist: Heißer Tee erhöht das Krebsrisiko

Für die groß angelegte Studie begleiteten Wissenschaftler von 2004 bis 2017 mehr als 50.000 Frauen und Männer aus Golestan im Nordiran, um Daten rund um deren Tee-Konsum zu sammeln. Die Studienteilnehmer wurden von den Forschern zu Hause besucht, um dort die Lieblingstrinktemperatur zu ermitteln. Im Durchschnitt reichte sie von 60 bis 75 Grad Celsius.

Im Laufe der Studie erkrankten 317 der rund 50.000 Probanden an Speiseröhrenkrebs. Laut der Wissenschaftler sorgt dies für einen statistisch eindeutigen Zusammenhang zwischen der Temperatur des Tees und eines erhöhten Krebsrisikos. So stieg das Risiko einer Erkrankung an Speiseröhrenkrebs bei Teilnehmern, die mehr als 0,7 Liter Tee pro Tag mit einer Temperatur von mehr als 60 Grad Celsius tranken um 90 Prozent, so die Forscher (zur Studie).

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Warum zu heißer Tee Krebs begünstigt

Wissenschaftler vermuten, dass zu heiße Getränke im Allgemeinen Verletzungen verursachen und somit Entzündungsprozesse im Körper begünstigen können. Diese wiederum könnten für eine Veränderung des Erbguts sorgen oder die Entstehung von krebserregenden Zellen fördern.

Kritiker merken an, dass die Studie zwar einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Krebsrisiko und einem häufigen Konsum von Heißgetränken zeigt – jedoch nicht, dass der Tee an sich der eigentliche Auslöser ist. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) warnt in Zusammenhang mit Speiseröhrenkrebs neben heißen Getränken außerdem vor Rauchen, Alkohol und chronischem Sodbrennen als mögliche Krebsverursacher.

Darum ist Tee gesund

Wird Tee nicht allzu heiß getrunken, ist er jedoch äußerst gesund: So ist das Getränk von Natur aus kalorien- und fettarm und gilt als perfekter Durstlöscher! In den Blättern der Teepflanze stecken sogenannte Flavonoide: Pflanzenstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und vor allem in grünem Tee enthalten sind – solange dieser nicht über 80 Grad Celsius erhitzt wird. Studien deuten außerdem darauf hin, dass grüner Tee Entzündungen lindert und gegen bakterielle Entzündungen helfen kann.

Heißgetränke

Ein Schluck Wärme

So kann der Herbst kommen: Im schicken Herbst-Outfit und einem heißen Kaffee in der Hand schlendert Katie Holmes die Fifth Avenue in New York entlang.
Jennifer Garner braucht erst noch einen guten Kaffee um richtig wach zu werden. Vorbildlich zeigt sich die Schauspielerin indem sie auf einen Wegwerf-Pappbecher verzichtet und stattdessen ihre eigene Tasse mitbringt.
Auch eine Power-Frau wie Amal Clooney braucht mal einen Koffein-Kick zwischendurch.
Über Instagram verrät Lena Meyer-Landrut ihre neue Sucht. Ist es Kaffee? Vielleicht eines der neumodischen, bunten Süßgetränke, die aus unerfindlichen Gründen aus einer Tasse getrunken werden müssen? Viel zu fancy für die ehemalige ESC-Gewinnerin, sie ist süchtig nach Kamillentee.

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Verwendete Quellen: International Journal of Cancer, Deutsches Krebsfirschungszentrum


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