Steffen Henssler: Ben Affleck finde ich gut

Gala.de hat mit TV-Koch Steffen Henssler über Lampenfieber, Fast Food und die großen Stars in Hollywood gesprochen

Wenn Steffen Henssler auf der Bühne steht, kann es einfach nicht langweilig werden. Der TV-Koch improvisiert gerne, viel und humorvoll und würde sich niemals an ein starres Drehbuch halten. Ganz zur Freude seiner Fans. Gala.de hat mit dem 40-Jährigen anlässlich der Veröffentlichung seiner Live-DVD "Meerjungfrauen kocht man nicht" über Lampenfieber, große Hollywood-Stars, Fast Food und einiges mehr gesprochen.

Während Ihrer Show "Meerjungfrauen kocht man nicht" erlebt man Sie stets locker. Haben Sie überhaupt Lampenfieber?

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Vielleicht muss man für dieses Gericht am nächsten Tag eine Extrarunde beim Joggen einlegen, aber das ist es auf jeden Fall wert.
©Gala

Im Fernsehen mittlerweile nicht mehr, auf der Bühne manchmal schon noch. Aber ich bin eigentlich sehr entspannt, hab also keine Angst, dass etwas schief geht oder so. Wenn was schief geht, finde ich es eher lustig. Aber ich bin aufgeregt, bevor es auf die Bühne geht, immerhin sitzen da ein paar hundert Leute, die unterhalten werden wollen. Das ist schon ein gewisser Druck. Am Anfang der Tour brauchte ich noch drei Bier und drei Tequila, bevor ich auf die Bühne gegangen bin, mittlerweile ist es nur noch ein Glas Sekt, das wir im Team vorher trinken. Im Fernsehen hab ich gar kein Lampenfieber mehr, sondern freue mich und denke ‚Mal gucken, was heute wieder passiert‘.

Sie improvisieren also viel auf der Bühne?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben zwar ein festes Programm für die Meerjungfrauen - das muss man haben, aber dadurch, dass ich die Leute auch auf die Bühne hole, ergibt sich sehr viel. Und das ist auch das, was ich sehr gerne mag, auch im Fernsehen. Ich würde mir nie ein starres Programm vorschreiben lassen oder nur nen Telepromtertext ablesen oder mir irgendwelche Moderationskarten geben lassen. Ich hab es gern, dass einfach etwas passiert und dann gucke ich, was kommt.

Sie werden ja unter anderem als TV-Koch bezeichnet. Gefällt Ihnen dieses „Label“?

Ja, ich kann damit gut leben. Ich koche ja nun auch mal im Fernsehen. Allerdings wird dieser Begriff ja geradezu inflationär benutzt. Da sind auf einmal Leute TV-Koch, die mal irgendwann zu Gast in irgendeiner Kochshow waren.

Ende Februar ist ja wieder die Oscarverleihung. Ist das auch was fürs Sie?

Ja, auf jeden Fall. Ich bin ja ein großer Filmfan. Und deswegen finde ich es immer sehr spannend, wer in diesem Jahr welchen Preis bekommt. Allerdings gucke ich es nicht live, das ist mir einfach zu spät (lacht) Aber die Vor- und Nachberichterstattungen gucke ich mir sehr gern an.

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Gibt es einen großen Hollywood-Star, mit dem sie gerne mal essen gehen würden?

Also ich bin ein ganz großer Christian-Bale-Fan. Ich finde, er ist einer der größten Schauspieler überhaupt. Und man weiß nicht so viel über ihn privat. Das finde ich sehr spannend, niemand, der sich ständig von Paparazzi ablichten lässt. Und Ben Affleck finde ich auch sehr gut. Als Schauspieler und Regisseur. Er hat auch in einem meiner Lieblingsfilme gespielt, das ist „The Town“. Den finde ich sehr interessant. Ich würde aber mit jedem in Hollywood essen gehen (lacht)

Und wo würden sie mit den Stars am liebsten essen?

Man muss die wahrscheinlich in L-A. treffen, denn da sind sie ja. Da würde ich wahrscheinlich in den Laden meines ehemaligen Lehrers gehen, die "Bar Hayama" in Los Angeles. Der hat so eine ganz tolle Terrasse mit Lagerfeuer in der Mitte. Oder den Sushi-Laden in Santa Monica.

Wenn Sie sich nun doch mit Freunden treffen würden, um die Oscar-Verleihung live anzuschauen. Was würden Sie kochen?

Ich würde vor allem was Leichtes machen, denn man muss ja lange wach bleiben (lacht). Dann würde ich extra eine „Oscar-Roll“ kreieren, eine spezielle Sushi-Rolle für die Oscars. Ein bisschen Sashimi und dann vielleicht noch ein bisschen Fleisch dazu. Vielleicht ein Entrecote im Ganzen, medium rare aufgeschnitten mit Kräuerbutter und dazu einen frischen Salat.

Bekochen Ihre Freunde Sie denn gern?

Nee, das ist ziemlich selten. Wenn mich jemand einladen will, dann gehen wir meistens essen. Ist ja auch klar, die denken „mein Gott, wenn der Henssler kommt!“. Und wenn ich dann doch mal zuhause zum Essen eingeladen werde, dann habe ich Küchenverbot. Denn ich könnte da nicht dabei stehen, ohne zu sagen „So, und jetzt noch ein bisschen davon und davon!“. das kommt nicht so gut.

Und wie ist es, wenn Sie essen gehen: Können Sie es dann richtig genießen oder denken Sie die ganze Zeit, was Sie vielleicht besser gemacht hätten?

Nein, wenn ich essen gehe, ist mir das völlig egal. Da denke ich nicht eine Sekunde drüber nach. Da würde ich ja verrückt werden, so oft wie ich was esse. Nee, nee, da bin ich wahrscheinlich entspannter, als jeder andere. Ich gehe gern essen!

Und wo gehen Sie am liebsten hin?

Ich bin einer, der Routine liebt. Wenn es mir mal irgendwo gefallen hat, dann gehe ich da immer wieder hin. Es gibt da so einen Chinesen auf dem Kiez in Hamburg, da gehe ich ganz oft hin. Oder ich bin auch ein großer Fan einer bekannten Hamburger Steak-House-Kette. Und wenn ich in einem Restaurant etwas gefunden habe, das mir geschmeckt hat, dann bestelle ich auch jedes Mal das Gleiche. Wenn ich was gefunden habe, das mir schmeckt, dann ist gut.

Darf es denn auch mal Fast Food sein?

Klar, solange es nicht jeden Tag ist. Aber ein gepflegter Burger zwischendurch darf schon sein.

Und mögen Sie das Sushi, das man mittlerweile an jeder Straßenecke bekommt?

Nee, das mag ich nicht so gern. Ein gutes Sushi zeichnet sich dadurch aus, dass der Reis etwa Zimmertemperatur hat. Das macht ihn leicht und locker. Und daraus ergibt sich, dass die meisten Sushi, die man bekommt, nicht schmecken, weil sie gekühlt werden.

Vielleicht ist das der Grund dafür, dass viele Leute sagen, Sie mögen kein Sushi …

Ja, das kann gut sein. Denn das meiste, das so angeboten wird, schmeckt auch nicht wirklich. Es gibt extrem große Qualitätsunterschiede.

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