Regionales Superfood: Heimische Alternativen zu Chiasamen, Gojibeeren & Co.

Regionales Superfood liegt im Trend und prägt eine nachhaltige Ernährung. GALA zeigt Ihnen die besten heimischen Alternativen zu Exoten wie Chiasamen, Gojibeeren und Co.

Avocado, Chiasamen, Gojibeeren: Den Ernährungsalltag vieler Foodies machen diese Superfoods viel bunter und geben Müsli, Smoothie und Co. einen zusätzlichen Gesundheitskick. Doch oft haben sie einen langen Transportweg hinter sich, bis sie es zu Hause in den Vorratsschrank schaffen. Das muss nicht sein, denn der Blick in den eigenen Garten zeigt: Regionales Superfood ist ebenso gut!

Wie gesund sind Superfoods?

Supergesund und superlecker sollen sie sein: Superfoods wie Açaí-Beeren, Quinoa und Co. Sie schmücken sich mit dem Marketing-Versprechen eines besonders hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Und tatsächlich: Viele der Früchte, Samen und Pulver enthalten gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Doch das tut unser regionales Superfood auch und steht den Exoten damit in keiner Hinsicht nach. Eine Sonderstellung haben die Superfrüchte also nicht und sind ebenso Nährstofflieferanten wie altbekannte Kräuter, Blattsalate, Beeren, Nüsse und Samen aus dem eigenen Garten.

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©Gala

Regionales Superfood ist jedoch deutlich frischer und vitaminreicher als die häufig getrockneten Exoten, die aus fernen Ländern in unsere heimischen Supermärkte transportiert und dort teuer verkauft werden. Heimisches schont also den Geldbeutel – vom ökologischen Fußabdruck ganz zu schweigen. Wer auf eine nachhaltige Ernährung achtet, sollte bei der Zubereitung seines Müslis nicht all zu weit in die Ferne schauen: Auch hierzulande gibt es eine bunte Auswahl an regionalem Superfood!

Regionales Superfood: Die besten Alternativen

Leinsamen statt Chiasamen

Statt sein Müsli mit Chiasamen zu verfeinern, sollten Foodies liebe zu Leinsamen greifen. Sie sorgen für ein ebenso gesundes Upgrade – jedoch mit dem Vorteil, dass Leinsamen zu den regionalen Superfoods gehören. Leinsamen enthalten verdauungsfördernde Ballaststoffe, die sättigen und für eine gesunde Darmflora sorgen. Auch pflanzliches Eiweiß, Calcium und Omega-3-Fettsäuren stecken in den Minis und stechen die hippen Chiasamen am Frühstückstisch locker aus!

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Schwarze Johannisbeeren statt Gojibeeren

Äußerst reich an Vitamin C und Anthocyanen: Mit diesen gesundheitsfördernden Eigenschaften protzt die Gojibeere – zurecht. Doch abgesehen von den inneren Werten ist das Superfood in seiner getrockneten Form häufig mit Pestiziden belastet, wie die Zeitschrift "Ökotest" herausfand. Hier lohnt sich der Blick in den eigenen Garten: Denn schwarze Johannisbeeren sind nicht nur preiswerter als Gojibeeren, sie punkten außerdem mit einem höheren Vitamin-C-Gehalt und liefern noch dazu Kalium, das überschüssiges Wasser aus dem Körper schwemmt und eine blutdrucksenkende Wirkung hat.

Heidelbeeren statt Açaí-Beeren

Von Juni bis September haben die Heidelbeeren Hauptsaison und stehen im Müsli, in Muffins und als Marmelade auf dem Frühstückstisch. Sie gelten als regionales Superfood, denn sie enthalten jede Menge Anthocyane: Einen blauen Pflanzenfarbstoff, der zellschädigende Stoffe im Körper abwehrt und entzündungshemmend wirkt. Das gilt übrigens für jegliches blaues Obst und Gemüse, wie beispielsweise Holunderbeeren, blaue Trauben oder Rotkohl. Exotische Açaí-Beeren aus den Regenwäldern im Amazonasgebiet in Südamerika müssen ihre lange Reise nach Deutschland also nicht aufnehmen, um Gutes für unseren Körper zu tun.

Regionales Superfood: Leinöl statt Avocado

Wegen ihres hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen Avocados zu den Superfoods. Omega-3-Fettsäuren beeinflussen das Herz-Kreislauf-System positiv, wirken antientzündlich und entfernt schädliche freie Radikale aus dem Körper. Doch nicht nur in den grünen Exoten stecken die wertvollen und lebensnotwendigen Fettsäuren: Auch Raps- und Leinöl sind laut des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) prima Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren und noch dazu aus heimischem Anbau – regionales Superfood als Alternative zur Avocado.

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Mahlzeit!

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Hirse statt Quinoa

Als glutenfreie und pflanzliche Proteinquelle steht Quinoa vor allem bei Vegetariern und Veganern hoch im Kurs. Das Pseudogetreide aus Südamerika ist noch dazu reich an Eisen, Folat sowie Magnesium und liefert komplexe Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel konstant halten – Qunioa ist eben ein richtiges Superfood! Wer auf eine nachhaltige Ernährung setzt, findet eine ebenso gesunde Superfood-Alternative aber auch hierzulande: nämlich Hirse. Das glutenfreie Getreide enthält jede Menge Mineralstoffe und Spurenelemente, allen voran Eisen und Magnesium und gilt als regionales Superfood.

Verwendete Quellen: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Bundeszentrum für Ernährung, Ökotest, Bundesinstitut für Risikobewertung

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