Pflaumenkuchen: Das beste Rezept für den Herbst

Kein Herbst ohne Pflaumenkuchen! Mit diesen Backtipps sparen Naschkatzen sogar Kalorien und geben dem fruchtigen Kuchenklassiker einen gesunden Twist. 

Pflaumenkuchen

Ein Stück Pflaumenkuchen mit einem Häubchen Schlagsahne gehört zu den Klassikern des Spätsommers und Herbsts. Das einzigartige Farbenspiel aus Lila- und Rosatönen sorgt für ein besonders hübsches Highlight auf dem Kuchentisch und begeistert Hobbybäcker und Naschkatzen seit Jahrzehnten.

Auch figurbewusste Genießer müssen im Herbst nicht auf Pflaumenkuchen verzichten. GALA verrät einfache Tricks für einen Kuchenteig, der nicht beim Abnehmen stört und bei der Zubereitung sogar noch das Beste für die Gesundheit herausholt.

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©Gala

Pflaumenkuchen clever backen

Kuchen-Fans, die ihre Pflaumen auf einen Hefe- anstelle eines Mürbeteigs betten, sparen so im Handumdrehen etwa die Hälfte der Kalorien. Auch bei der herkömmlich verwendeten Zuckermenge des Teigklassikers punktet der Hefeteig im Vergleich, denn er enthält im Gegensatz zum Mürbeteig nur die Hälfte der weißen Kristalle.

Wer einen Pflaumenkuchen mit Hefeteig backt, sollte reife Pflaumen verwenden: Das verleiht dem Kuchen eine herrliche Süße, die den Einsatz von extra Zucker meist gar nicht mehr nötig macht. Wer Butterstreuseln liebt, aber um seine Bikinifigur fürchtet, kann seinen Pflaumenkuchen mit ungeschälten Mandelblättchen toppen. Das sorgt für kalorienarmen Extracrunch und punktet mit pflanzlichem Eiweiß.

Darum sind Pflaumen so gesund

Von Juli bis September ist Pflaumenzeit! Ein guter Grund zuzugreifen, denn sie enthalten jede Menge B-Vitamine, die den Stoffwechsel auf Touren bringen und für ein gestärktes Nervenkostüm sorgen. Außerdem sind die lilafarbenen Früchte reich an Anthocyanen: Sekundäre Pflanzenstoffe, die für ihre schöne Farbe verantwortlich sind und schädliche freie Radikale im Körper auslöschen, indem sie sich wie ein Schutzmantel über die Zellen legen. Auch Provitamin A, die Vitamine C, E und K enthalten Pflaumen – ebenso wie Zink, Kupfer und Calcium. Ein Sommerobst, das nicht nur optisch, sondern auch mit seinen inneren Werten punktet, ohne der Bikinifigur zu schaden.

Rezept: Pflaumenkuchen mit Hefeteig

Die Zutaten:

  • 250 g Buchweizenmehl
  • 250 g Dinkelmehl Type 1050
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Buttermilch (Zimmertemperatur)
  • 50 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 50 g Magerquark (Zimmertemperatur)
  • 50 ml Ahornsirup
  • 1 Ei (Zimmertemperatur)
  • 1 kg reife Pflaumen
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Kokosblütenzucker

Die Zubereitung:

  1. Die zwei Mehlsorten, Trockenhefe, Zimt und Salz in eine große Schüssel geben und miteinander verrühren.
  2. Buttermilch, Butter, Magerquark, Ahornsirup und Ei miteinander verquirlen und zur Mehl-Hefe-Mischung geben. Mithilfe eines Mixers mit Knethaken in rund fünf Minuten zu einem glatten Teig kneten.
  3. Den Hefeteig in der Schüssel mit einem feuchten Küchentuch bedeckt an einem warmen Ort für rund 30 Minuten gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen.
  5. Das Mark einer Vanilleschote mit dem Kokosblütenzucker mischen.
  6. Den Hefeteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen und nochmals zugedeckt für rund 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  7. Jetzt die Pflaumen mit der Unterseite auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Mit dem Vanille-Kokosblütenzucker bestreuen und den Pflaumenkuchen mit Hefeteig für rund 45 Minuten auf mittlerer Schiene fertigbacken.
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