Nudeln selber machen: So geht es ohne Nudelmaschine

Jetzt wo die Supermarktregale leer gefegt sind und vor allem Pasta knapp ist, kann es sinnvoll sein, ein gutes Rezept parat zu haben, mit dem man Nudeln ganz einfach selber machen kann. Hier ist es

Nudeln kann man ganz leicht selber machen.

Nudeln kann man hervorragend selber machen. Dass man hierfür stundenlang in der Küche stehen muss und unbedingt eine Nudelmaschine braucht, ist eine Mär. Es geht auch so und dauert wirklich nicht lange, aber dafür hat man das perfekte Pasta-Erlebnis. Selbstgemachte Nudeln sind so lecker! Sie werden zukünftig wahrscheinlich darüber nachdenken, ob sie die fertige Variante im Supermarkt überhaupt noch kaufen wollen. Ein weiterer Vorteil, wenn man Nudeln selber macht: Sie sparen unnötigen Plastikmüll. 

Nudeln selber machen: Der Teig

Für den Nudelteig werden folgende Zutaten benötigt:

  • 200 g Mehl Typ 405
  • 2 Eier (möglichst Zimmertemperatur)
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • ggf. etwas Wasser


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©Gala

Und so wird es gemacht:

  • Das Mehl in eine Schüssel geben und oben eine Mulde formen, wo dann die Eier und das Öl hineingegeben werden. Alles so miteinander vermischen, dass ein Krümel-Teig entsteht (am besten mit einer Gabel)
  • Aus dem Teig mit den Händen drei Kugeln formen.
  • Nun die Teigkugeln nacheinander 10 Minuten kräftig kneten. Der Teig sollte am Ende glänzen und nicht mehr an den Händen kleben bleiben. Wenn der Teig zu trocken ist, einfach etwas lauwarmes Wasser hinzufügen. Ist er zu feucht, mit ein bisschen Mehl nachhelfen. 
  • Die Kugeln ca. 30 Minuten ruhen lassen. Am besten mit einem Topf oder einem feuchten Tuch abdecken, damit der Teig nicht austrocknet.
  • Dann kann der Teig portionsweise weiterverarbeitet werden. Sie sollten den nicht benötigten Teig immer wieder zudecken, da er sonst schnell austrocknet und die Weiterverarbeitung erschwert wird.

Ausverkauft?

So einfach kann man Seife selber machen

Seife

Nudeln selber machen: So formt man die Pasta

Nun werden die Teigkugeln einzeln weiterverarbeitet und in richtige Nudeln verwandelt.

  • Den Teig mit einem Nudelholz plattwalzen, bis er eine Dicke von etwa zwei bis drei Millimetern hat.
  • Nun kommt es darauf an, welche Art von Nudeln Sie selber machen möchten. Für Ravioli den Teig mit einem kleinen Glas oder einer anderen runden Form ausstanzen. Die so gewonnen "Plätzchen" können dann mit Füllung belegt und geschlossen werden. Entweder indem man sie zu kleinen Säckchen packt oder auf die untere Form und die Füllung die gleiche Form noch einmal legt und das Ganze dann an den Rändern mit einer Gabel einstanzt, damit der Rand gut verschlossen ist. Für Bandnudeln einfach mit einem Messer oder Teigrädchen etwa ein Zentimeter breite Streifen schneiden. Diese gewinnt man noch leichter, wenn man den Teig schneckenartig aufrollt und dann in Scheiben schneidet und anschließend abrollt. In diesem Fall dürfen die Scheiben sogar ein wenig schmaler sein.

Nudeln selber machen: Wie wird die Pasta gekocht?

Selbst gemachte Nudeln müssen nicht so lange kochen wie die trockene Variante aus dem Supermarkt. Etwa 1 bis 2 Minuten reichen völlig aus. Kocht man Ravioli, also Pasta mit einer Füllung, sollten diese einen Moment länger im Wasser verweilen - vor allem dann, wenn sie eine Füllung enthalten, die gegart sein muss (z.B. Hackfleisch).

Für das Kochen der Nudeln wird gesalzenes Wasser verwendet, wie beim herkömmlichen Nudelnkochen auch. Nach der Garzeit werden die fertigen Nudeln in ein Sieb abgegossen oder mit einer Nudelkelle aus dem Wasser geschöpft.

Guten Appetit!





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