Low-Carb-Plätzchen: 3 Rezepte für himmlische Keks-Klassiker

Kekse naschen ohne Reue – mit Low-Carb-Plätzchen kein Problem! Darauf muss man beim Backen der kohlenhydratarmen Minis achten

Low-Carb-Plätzchen

In der Weihnachtsbäckerei wird fleißig Keksteig geknetet, Plätzchen zu verschiedenen Formen ausgestochen und goldbraun im heißen Ofen fertig gebacken.

Und weil der Keksvorrat meist schneller leer ist als gedacht, backen viele Naschkatzen Low-Carb-Plätzchen – also Weihnachtsgebäck mit wenig Kohlenhydraten. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Low-Carb-Backen achten müssen und haben auch gleich drei Rezepte für Low-Carb-Plätzchen parat!

So werden Plätzchen Low Carb

Wer Low-Carb-Plätzchen backen möchte, muss zum einen kohlenhydratarmes Mehl verwenden und zum anderen entweder komplett auf Zucker verzichten oder sich eine Alternative zum Süßen suchen. Denn in 100 Gramm herkömmlichem Weizenmehl stecken stolze 83 Gramm Kohlenhydrate – für eine Low-Carb-Ernährung kommt es also nicht infrage. Stattdessen sollten Fans von Keksen mit wenig Carbs beim Mehl auf folgende Low-Carb-Alternativen setzen:

Kokosmehl

Kokosmehl sorgt für einen nussig-süßen Geschmack der Low-Carb-Plätzchen und enthält rund 9 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm. Es ist reich an sättigenden Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß – außerdem ist Kokosmehl von Natur aus glutenfrei. Es wird aus frischen Kokosnüssen hergestellt, die getrocknet, entölt und gemahlen wurden.

Allerdings sollte man Weizenmehl aus entsprechenden Rezepten nicht einfach komplett mit dieser Low-Carb-Alternative ersetzen, sondern es im Verhältnis 1:5 austauschen: 100 Gramm Weizenmehl können demnach mit 20 Gramm Kokosmehl ersetzt werden – außer es handelt sich um komplett auf Kokosmehl zugeschnittene Rezepte.

Mandelmehl

Mit nur 3,5 Gramm Kohlenhydrate je 100 Gramm gehört Mandelmehl ebenfalls zu den Low-Carb-Alternativen, wenn es um Mehl geht. Es ist von Natur aus glutenfrei, relativ fettarm, reich an pflanzlichem Eiweiß und wird hergestellt, indem ungeröstete Mandeln entölt und gemahlen werden.

Auch Mandelmehl kann Weizenmehl nicht komplett ersetzen, da die Low-Carb-Variante beispielsweise mehr Flüssigkeit benötigt und das Klebereiweiß Gluten fehlt. Beim Backen mit Mandelmehl sollten am besten Rezepte verwendet werden, die auf die besondere Beschaffenheit des Mehls zugeschnitten sind oder je 100 Gramm Weizenmehl werden mit 20 bis 25 Gramm Mandelmehl ausgetauscht.

Low-Carb-Mehlalternativen

Sojamehl

Ein vollwertiger Ersatz für Weizenmehl ist auch das kohlenhydratarme Sojamehl nicht, jedoch kann es gut als Zutat für Brot, Kuchen und Plätzchen verwendet werden. Rund 75 Gramm Sojamehl können 100 Gramm Weizenmehl ersetzen – darin stecken nur etwa 3 Gramm Kohlenhydrate. Die Low-Carb-Variante wird übrigens aus geschälten, gerösteten und gemahlenen Sojabohnen hergestellt und schmeckt leicht nussig.

Zuckerersatz

Ebenso wie Weizenmehl ist Zucker als Zutat für Low-Carb-Plätzchen tabu. Die Alternativen sind entweder der vollkommene Verzicht auf Zucker, die Verwendung natürlicher Süße aus Früchten wie zuckerarme Beeren oder aber auch das Backen mit diesen Zuckeraustauschstoffen, wie Stevia, Xylit, Erythrit oder Aspartam.

So gesund sind Low-Carb-Plätzchen

Für all diejenigen, die sich auch in der Weihnachtszeit bewusst ernähren möchten, sind Low-Carb-Plätzchen die richtige Wahl. Sie bringen den Blutzuckerspiegel nicht unnötig ins Schwanken und lassen die Fettverbrennung ungestört weiterlaufen. Bei den zahlreichen und gleichzeitig oft zuckerhaltigen Verführungen in der Weihnachtszeit sind Low-Carb-Plätzchen eine tolle Alternative und sorgen für Abwechslung auf dem Naschiteller.

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3 Rezepte für Low-Carb-Plätzchen

Zimtsterne

Die Zutaten für 1 Blech:

  • 80 g Mandelmehl
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 1/2 TL Zimt
  • 20 g Xylit
  • 1 Vanilleschote (Mark)
  • 1 EL Eiweiß (steif geschlagen)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 25 g feines Erythrit

Die Zubereitung:

  1. Für die Low-Carb-Zimtsterne Mandelmehl, gemahlene Haselnüsse, Zimt und Xylit mischen.
  2. Das Mark einer Vanilleschote vorsichtig unter den Eischnee heben und mit der Mehlmischung vermengen. Das Ganze zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 35 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.
  3. Die Masse für die Low-Carb-Zimtsterne zwischen zwei neue Bögen Frischhaltefolie geben und ausrollen. Die obere Folie abziehen und für weitere 25 Minuten kühlen.
  4. Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Jetzt die Low-Carb-Zimtsterne ausstechen und auf das Backblech legen – in rund 15 Minuten goldbraun fertigbacken.
  6. Sind die Low-Carb-Plätzchen vollständig abgekühlt, kann die Glasur vorbereitet werden. Hierfür Zitronensaft mit 1 EL Wasser und feinem Erythrit mischen und mithilfe eines Pinsels auf die Zimtsterne streichen.

Vanillekipferl

Die Zutaten für 1 Blech:

  • 150 g Mandelmehl
  • 100 g Butter (zimmerwarm)
  • 1 Vanilleschote (Mark)
  • 1 EL Steviapulver
  • 1/2 Tl Backpulver

Die Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für die Low-Carb-Plätzchen zusammenrühren, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und rund 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
  3. Den Teig in daumendicke Scheiben schneiden und zu Low-Carb-Vanillekipferl formen. In rund 10 Minuten im Ofen fertigbacken.

Mürbeteig-Plätzchen

Die Zutaten für 1 Blech:

  • 50 g Xylit
  • 100 g Butter (zimmerwarm)
  • 180 g Mandelmehl
  • 3 EL Teffmehl
  • 1 Vanilleschote (Mark)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Die Zubereitung:

  1. Für die Low-Carb-Plätzchen wird Xylit zusammen mit Butter schaumig geschlagen.
  2. Anschließend werden Mandel- und Teffmehl, Vanillemark und das Ei untergerührt. Den Low-Carb-Plätzchenteig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und für rund eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  3. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben, den Teig vorsichtig ausrollen und anschließend die Low-Carb-Plätzchen ausstechen. Im Ofen in rund zehn Minuten goldbraun fertigbacken.

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