Kaffee: Warum uns der Wachmacher manchmal müde macht

Wenn der Wecker morgens klingelt, gönnen sich viele erstmal eine heiße Tasse Kaffee. Das schwarze Gold soll die Müdigkeit vertreiben und uns zu einem wachen Start in den Tag verhelfen. Manchmal allerdings bewirkt Kaffee genau das Gegenteil.

Kaffee: Warum uns der Wachmacher manchmal müde macht

Er ist eine äußerst beliebte Allzweckwaffe gegen Müdigkeit, Leistungstiefs und schwindende Aufmerksamkeit: Kaffee. Darum wird das Heißgetränk auch zu fast jeder Tageszeit serviert.

Doch seine belebende Wirkung scheint an manchen Tagen erst gar nicht einsetzen zu wollen. Ein Phänomen, das bestimmt Ursachen hat. Die folgenden Gründe könnten dahinterstecken.

Heißgetränke

Ein Schluck Wärme

Reese Witherspoon und Sohnemann Tennessee entkommen dem winterlichen Schmuddelwetter mit einer heißen Schokolade. "Kakao macht einfach alles besser", kommentiert die Genießerin den Schnappschuss auf Instagram und verrät damit gleichzeitig ihren liebsten Seelenwärmer.
Während ihres Winterurlaubes in Aspen schlendert Schauspielerin Dakota Johnson mit Apple, der Tochter ihres Freundes Chris Martin und Gwyneth Paltrow, durch den noblen Ski-Ort. Beim gemeinsamen Winterbummel im Schwarz-Weiß-Partnerlook holen sich die beiden ein Getränk zum Aufwärmen und wirken dabei sehr vertraut. Das Patchworkglück der Familie scheint zu funktionieren.
Kate Hudson und ihr Bruder Oliver Hudson machen es sich noch etwas verschlafen am Frühstückstisch gemütlich. Das hat einen guten Grund, denn sie planen eine neue Folge ihres gemeinsamen Podcasts.
Bei einem Tässchen Kaffee und einem netten Pläuschchen sitzen Reese Witherspoon und ihre Tochter beisammen. Ava freut sich über Mamas Überraschungsbesuch, den sie gerne auf Instagram teilt.

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Kaffee macht müde, wenn ...

... zu wenig geschlafen wird

Kaffee hat dank seines Koffeingehalts eine anregende Wirkung auf das Gehirn und auf die Leistungsfähigkeit. Doch einen dauerhaften Schlafmangel kann selbst das Heißgetränk nicht ausgleichen. So können bereits drei Nächte mit jeweils weniger als fünf Stunden Schlaf die Wachmacher-Wirkung stoppen und die Müdigkeit schwindet trotz Koffeinkick nicht. 

... man dehydriert ist

Genügend trinken ist wichtig, denn nur so können lebenswichtige Prozesse im Körper ungestört ablaufen. Auch das im Kaffee enthaltende Koffein kann seine belebende Wirkung nur dann richtig entfalten, wenn der Körper über genügend Flüssigkeit verfügt. Aufgrund der harntreibenden Wirkung des Kaffees sollte darauf geachtet werden, dass zusätzlich ausreichend Wasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees oder Saftschorlen als Durstlöscher getrunken werden, damit der Körper nicht dehydriert.

... man ihn zur falschen Tageszeit trinkt

Das Stresshormon Cortisol ist dafür verantwortlich, dass das Koffein aus dem Kaffee vom Körper nicht richtig aufgenommen werden kann. Zu bestimmten Tageszeiten ist die Konzentration des Cortisols im Körper besonders hoch. Beispielsweise direkt nach dem Aufstehen, da es den Stoffwechsel in Verbindung mit Sonnenlicht auf Hochtouren bringt – nach rund zwei Stunden fällt der Cortisolspiegel wieder ab.

Etwa zwei Stunden nach dem Aufwachen wäre demnach die perfekte Zeit, um sich einen Koffeinkick zu gönnen. Außerdem gegen 14 Uhr und nochmals gegen 19 Uhr – jedoch spätestens drei Stunden vor dem Schlafengehen, da es sonst zu Problemen beim Einschlafen kommen kann.

Darum ist Kaffee gesund

Solange Kaffee in seiner puren Form getrunken wird – das heißt, ohne Milch und Zucker – ist er kalorien- und fettfrei. Außerdem hat er eine appetithemmende und harntreibende Wirkung. In dem schwarzen Gold stecken jede Menge Antioxidantien, die krankmachende, freie Radikale im Körper auslöschen sowie das B-Vitamin Niacin. Kaffee hat seinen Ruf als Wachmacher also nicht umsonst – man muss nur wissen, wann man ihn trinken muss.

Verwendete Quellen: Bundeszentrum für Ernährung

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