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Food-Trends Was Foodies im Jahr 2020 essen

Janina Uhse liebt Food-Trends
Janina Uhse liebt Food-Trends
© instagram.com/janinauhse/
Bananenmehl, Kichererbsenbutter, Süßkartoffelnektar: Sie alle ziehen im kommenden Jahr in die Supermarktregale und gehören zu den Food-Trends 2020. GALA erklärt, was diese und anderen Neuheiten können.

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, steigt die Vorfreude bei Foodies: Denn sie erwarten mit Spannung den Ausblick auf die kommenden Food-Trends. Was die kulinarische Zukunft bringt und als Food-Trend auf Instagram landet, prägt maßgeblich das Ernährungsverhalten vieler Generationen und sorgt für Veränderungen auf dem Teller.

Die Food-Trends 2020 setzen ihren Fokus vor allem auf Nachhaltigkeit, pflanzliche Eiweißquellen und Zuckeralternativen – wie Bananenmehl, Kichererbsenbutter und Süßkartoffelnektar. GALA stellt die wichtigsten Food-Trends für das kommende kulinarische Jahr vor.

Mehl aus Früchten + Gemüse

Mehl aus Getreide bekommt Konkurrenz, denn Foodies setzen immer mehr auf Alternativen aus Nüssen, Früchten und Gemüse – einer der wichtigsten Food-Trends für 2020. Ein Grund hierfür ist vor allem die große Low-Carb-Community, die größtenteils auf Kohlenhydrate in ihrer Ernährung verzichtet. Neben den bereits bekannten Varianten aus Mandel- und Kokosnussmehl reihen sich im kommenden Jahr auch solche aus Früchten und Gemüse, wie Food-Experten und Trend-Forscher gegenüber "Whole Foods" berichten.

Demnach gehöre grünes Bananenmehl als Alternative zu herkömmlichen Weizenmehl in die Küche eines jeden Foodies. Es wird aus unreifen, geschälten und getrockneten Kochbananen hergestellt und ist von Naturaus glutenfrei – perfekt für Betroffene einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie, wie das Bundeszentrum für Ernährung erklärt. Noch dazu ist Bananenmehl nährstoffreich und steckt voller Ballaststoffe: Sie machen lange satt und halten die Darmflora gesund. Auch Teff- und Blumenkohlmehl stehen bei den Food-Trends 2020 ganz oben auf der Liste und liefern pflanzliches Eiweiß sowie Ballaststoffe.

Food-Trends 2020: Westafrikanische Küche

Westafrikanische Lebensmittel und Geschmacksnoten gehören im Jahr 2020 ebenfalls zu den wichtigsten Food-Trends. So werden heimische Zutaten wie Chili, Ingwer und Zitronengras unverzichtbar sein. Aber auch bereits bekannte Superfoods wie Moringa und Tamarinde gehören weiterhin zu den Top-Trends in der Küche.

Weiteres heimisches, westafrikanisches Food wird hierzulande als Food-Trend im Kochtopf landen: darunter Sorghumhirse, Foniohirse und Teff. Letzteres ist auch als Zwerghirse bekannt und schmeckt leicht nussig sowie angenehm süßlich. Es ist äußerst mineralstoff- und ballaststoffreich sowie leicht verdaulich – perfekt für die Alltagsküche! Die glutenfreie Hirse liefert in ihrer Urform jede Menge pflanzliches Eiweiß, Eisen und Magnesium. Für gesundheitsbewusste Esser sind Sorghum- und Foniohirse eine tolle Ergänzung im täglichen Speiseplan.

Butter aus Kichererbsen + Wassermelonenkernen

Cremige Muse aus Nüssen oder Samen sind laut Food-Experten auch im Jahr 2020 weiter auf dem Vormarsch. Zu den bereits bekannten Varianten aus Mandeln und Erdnüssen reihen sich zukünftig auch solche aus Kichererbsen, Wassermelonenkernen und Kürbiskernen. Sie sind der perfekte Dip für Obst und Cracker und schmecken auch auf Brot, Pfannkuchen oder Croissants wunderbar. Kichererbsenbutter & Co. sind reich an pflanzlichem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Selbst gemacht haben Foodies außerdem die Kontrolle über die verwendeten Zutaten und können ganz einfach Zuckerfallen vermeiden – das clevere Snacken der Zukunft.

Food-Trends 2020: Zuckeralternativen

Viele Menschen essen zu viel Zucker – Schuld daran sind die zum Teil auf den ersten Blick unscheinbare Zuckerbomben wie einige Getränke, Gemüsekonserven oder Kaffee-Spezialitäten. Die Suche nach alternativen Süßungsmitteln läuft auf Hochtouren und immer mehr Produktneuheiten schaffen es in die Supermärkte. So gehören Süßkartoffelnektar, Granatapfelkernensirup und Mönchsfruchtzucker zu den Food-Trends 2020.

Die Frucht-Reduktionen werden zu natürlichen Sirupen verarbeitet und können in der Küche zum Verfeinern von Desserts oder für Marinaden verwendet werden. Sirupe hergestellt aus Stärke wie etwa aus Sorghumhirse oder Süßkartoffeln haben einen intensiveren Geschmack und können mit dem von Honig verglichen werden.

Doch Obacht: Ernährungsphysiologisch gesehen werden auch diese Süßungsvarianten vom Körper wie raffinierter Zucker behandelt und verstoffwechselt. Maßvolles Süßes ist also auch hier für eine gesunde Ernährung wichtig.

Regenerative Landwirtschaft

Nicht nur innovative Produktneuheiten gehören zu den Food-Trends 2020: Auch ihre Produktionsweisen rücken immer mehr in den Fokus. So beschreibt die regenerative Landwirtschaft Anbau- und Weidepraktiken, die für eine gute Ackerbeschaffenheit sorgen, die Biodiversität verbessern und den CO2-Abtrag erhöhen. Dadurch kann die Umwelt langfristig profitieren und die regenerative Landwirtschaft einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz beitragen.

Verwendete Quellen: Whole Foods, Bundeszentrum für Ernährung, Instagram

Gala

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