Essen bei Heuschnupfen: Diese Lebensmittel lindern die Beschwerden

Wenn im Frühling die Nase läuft und die Augen tränen, sind dies eindeutige Symptome für einen Heuschnupfen. Diese Lebensmittel können dabei Helfen, die Beschwerden zu linden und unterstützen damit die Pollen-Therapie

Prinzessin Charlotte

Wenn im Frühling die Blumen sprießen, spielt das Immunsystem von Pollen-Allergikern verrückt. Das richtige Essen bei Heuschnupfen kann den Körper im Kampf gegen die unangenehmen Pollen-Reaktionen unterstützen. Denn bestimmte Inhaltsstoffe lindern typische Symptome wie eine laufende Nase, tränende Augen und einen juckenden Rachen.

Noch ein Grund für Heuschnupfen-Patienten auf eine auf die Allergie abgestimmte Ernährung zu achten: Sie wirkt auf eine natürliche Weise im Körper und sorgt für keine unliebsamen Nebenwirkungen, wie es bei vielen chemischen Antihistaminika aus der Apotheke der Fall ist. Darum sollten sich Pollen-Allergiker unbedingt diese Lebensmittel auf den Einkaufszettel schreiben.

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©Gala

Warum hilft Essen bei Heuschnupfen?

Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte seine Ernährung bestenfalls entzündungshemmend und histaminarm ausrichten. Denn bei einer Allergie reagiert das Immunsystem im Übermaß auf bestimmte Stoffe, die dann zu einer enormen Ausschüttung körpereigener Histamine ausgelöst.

Natürliche Antihistaminika helfen dabei, einen Großteil des Histamins im Körper zu binden, dessen Abbau zu fördern und eine vermehrte Ausschüttung in den Blutkreislauf zu verhindern. Entzündungshemmende Lebensmittel unterstützen Heuschnupfen-Geplagte außerdem bei angeschwollenen Augen und Nasenschleimhäuten.

Prinz Charles

Essen bei Heuschnupfen: Die effektivsten Lebensmittel

Brokkoli

Der leicht bekömmliche Brokkoli strotzt nur so vor Vitamin C und unterstützt das Immunsystem in seiner Funktion. Außerdem ist er reich an Schwefelstoffen und Beta-Carotin, die im Körper antioxidativ und entzündungshemmend wirken und noch dazu schädliche freie Radikale zerstören. Auch Calcium ist in Brokkoli enthalten: Es hemmt die Freisetzung von Histamin und lindert so den Juckreiz.

Beeren

Essen bei Heuschnupfen: Wer keine Lust auf eine triefende Nase und juckende Augen hat, sollte auf Beeren setzen. Die von Natur aus zuckerarmen Minis liefern jede Menge Flavonoide, die in Kombination mit Vitamin C die Ausschüttung von körpereigenem Histamin hemmen. Insbesondere der sekundäre Pflanzenstoff Quercetin ist ein super Antihistaminikum, weshalb Beeren unbedingt auf der Einkaufsliste von Heuschnupfen-Patienten stehen sollten.

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Süßkartoffeln

Sie sind nährstoffreich, basisch und sind das perfekte Essen bei Heuschnupfen: Süßkartoffeln! Die orangefarbenen Knollen sind reich an Beta-Carotin, Kalium und Vitamin B6 – sie gelten allesamt als natürliche Antihistaminika und wirken sich positiv auf die Beschwerden bei Heuschnupfen aus.

Joghurt

Eine gesunde Darmflora sorgt für einen gesunden Körper. Mit dem richtigen Futter können Heuschnupfen-Patienten ihre Darmflora so richtig auf Trab bringen und die lästigen Symptome der Allergie lindern. Insbesondere Naturjoghurt liefert die für den Darm so wichtigen Milchsäurebakterien. Sie sind gegenüber der Magensäure relativ tolerant und können in der Darmflora ihre wohltuende Wirkung entfalten. Auch Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Sauerkraut sind prima Futter für die Darmflora. Das wirkt sich wiederum positiv auf das Immunsystem aus, das dann gelassene reagiert.

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Regionaler Honig

Essen bei Heuschnupfen sollte auch Honig aus der Region beinhalten. Dieser desensibilisiert Heschnupfen-Geplagte bereits über das gesamte Jahr hinweg auf natürliche Weise mit den allergieauslösenden Pollen. Am besten kauft man sich einen Honig aus der Blütenphase der Pflanzen, auf dessen Pollen man allergisch reagiert. So kann der lokale Honig seine Wirkung am besten entfalten.

Kreuzallergien beachten

Viele Pollen-Allergiker reagieren jedoch nicht nur auf die Allergene aus der Luft, sondern auch auf bestimmtes Essen. Der Grund: Die Allergene mancher Pollen und Lebensmittel sind sich so ähnlich, dass sie das Immunsystem von Allergikern nicht unterscheidet: Die Folge ist eine Kreuzreaktion – auch pollenassoziierte Lebensmittelallergie genannt.

Laut des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) entwickeln rund 60 Prozent der Betroffenen von Heuschnupfen eine Kreuzallergie auf Nahrungsmittel. Birkenpollenallergiker seien häufiger betroffen sind als Allergiker, die auf Gräser- und Getreidepollen oder Beifußpollen reagieren.

Allergiker, die auf Birke, Erle und Hasel reagieren, vertragen oft auch keine rohen Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche. Viele Beifußpollen-Allergiker entwickeln außerdem eine Sellerie-Allergie. Pollenassoziierte Lebensmittelallergien gehören laut DAAB zu den häufigsten Lebensmittelallergien im Erwachsenenalter. Was bei der richtigen Ernährung bei Kreuzallergien zu beachten ist, sollten betroffene mit einer zertifizierten Ernährungsfachkraft individuell abklären. (weitere Infos finden Sie beim DAAB).

Hinweis: Heuschnupfen-Patienten sollten sich vor allem in der Pollen-Saison bezüglich ihrer Lebensmittelwahl von einem Allergologen oder einer zertifizierten Ernährungsfachkraft individuell beraten lassen, damit jegliche Unverträglichkeiten und allergische Reaktionen ausgeschlossen werden können.

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Verwendete Quellen: Deutscher Allergie- und Asthmabund, Deutsche Gesellschaft für Ernährung

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