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Ernährung Diese 3 Lebensmittel sind nicht so ungesund wie ihr Ruf

Frauen essen dunkle Schokolade: Diese Lebensmittel sind nicht so schlecht wie ihr Ruf
© Martin Novak / Shutterstock
Wir teilen Nahrungsmittel gern in zwei einfache Kategorien ein: gut und schlecht. Dabei sind viele Lebensmittel gar nicht so ungesund, wie wir glauben – zumindest, wenn wir ein paar Dinge beachten.

Bei vielen Lebensmitteln sind wir uns sicher zu wissen, wie förderlich oder schädlich sie für unsere Gesundheit sind: Obst und Gemüse landen auf der positiven Seite, während Schokolade oder Brot ganz eindeutig das Label "ungesund" bekommen. Aber ist es wirklich immer so einfach? Nahrungsmittel bestehen schließlich aus unzähligen Bestandteilen mit verschiedenen Wirkungen, die in ihrer Summe nicht einfach nur "gut" oder "schlecht" sind.

Bestimmten Lebensmitteln eilt ihr schlechter Ruf zu Unrecht voraus – denn wenn Sie einige Dinge bei der Auswahl und dem Verzehr beachten, sind die Speisen nicht so ungesund wie gedacht.

3 Lebensmittel, die nicht so ungesund sind, wie ständig behauptet wird

1. Kaffee

Kaffee ist vor allem wegen seiner belebenden Wirkung sehr beliebt. Das enthaltene Koffein verleiht uns Energie, indem es die Wirkung von Adenosin hemmt – einem Botenstoff, der unserem Körper Müdigkeit signalisiert.

Kaffee steht viel in der Kritik, und zwar vor allem wegen seines hohen Koffeingehalts. Klar: Zu viel davon ist ungesund, aber in Maßen ist das Getränk sogar förderlich für die Gesundheit. Laut einer Studie der US-Eliteuniversität Harvard verringert moderater Kaffeegenuss – also etwa drei bis fünf Tassen am Tag – das Risiko für Herzerkrankungen um 15 Prozent im Vergleich zum gänzlichen Verzicht auf Kaffee. Maßvoll konsumiert, ist das Heißgetränk für die meisten Erwachsenen also nicht nur völlig unbedenklich, sondern kann sich sogar positiv auf die Gesundheit auswirken.

2. Brot + Nudeln

Getreideprodukte wie Brot und Nudeln stempeln wir schnell als ungesund ab, vor allem wegen ihrer großen Menge an Kohlenhydraten. Dabei sind sie wichtige Energielieferanten, die uns Kraft geben und lange sättigen. Auch hier ist vor allem die Menge entscheidend, denn ein Übermaß an Getreideprodukten sorgt schnell für unangenehmes Völlegefühl und andere negative Folgen.

Aber in Maßen und – ganz wichtig – aus Vollkorngetreide können Brot, Nudeln und Co. gesunde Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung sein. Lebensmittel aus Vollkornmehl sorgen nämlich für lang anhaltende Sättigung und einen ausgewogenen Energieschub. Das liegt an den sogenannten komplexen Kohlenhydraten, die unseren Blutzuckerspiegel im Gegensatz zu den einfachen Kohlenhydraten aus Weißmehl langsam und stetig ansteigen lassen und so länger satt halten.

Dieser Effekt wird durch die große Menge an enthaltenen Ballaststoffen verstärkt. Sie sorgen dafür, dass wir uns etwa nach einem Teller Vollkornpasta eine Weile gesättigt fühlen, und wirken sich außerdem positiv auf unsere Verdauung aus.

3. Schokolade

Schokolade macht dick und krank – so weit das Vorurteil. Dabei kann vor allem Zartbitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil sogar gesundheitliche Benefits haben. Denn dunkle Schokolade ist besonders reich an Flavanolen, sekundären Pflanzenstoffen, die eine antioxidative Wirkung haben. Das heißt, sie schützen unsere Zellen vor negativen Umwelteinflüssen. So kann Kakao sich laut einer Studie der italienischen Universität L'Aquila sogar positiv auf unsere Herzgesundheit auswirken, indem er unter anderem den Blutdruck senkt.

Wichtig beim Schokoladenkonsum: Grundsätzlich natürlich nicht zu viel der Süßigkeit auf einmal genießen und statt zur Milchschokolade am besten zur Tafel mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil und ohne viel zugesetzten Zucker greifen. Ein guter Indikator: Kakao sollte der erste Eintrag auf der Zutatenliste sein.

Verwendete Quellen: insider.com, eatsmarter.de, stern.de

Gala

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