Christmas Challenge 2016: Lebkuchenhäuser und Co. bringen Weihnachtsstimmung

Spätestens mit Kindern daheim wird die Weihnachtszeit zur Backzeit. Dabei muss es gar nicht immer kompliziert zugehen ...

Lebkuchenhaus

Ob als Weihnachtsdeko daheim, als süßes Versprechen für die Zeit nach den Festtagen oder als Geschenkidee - Lebkuchenhäuser gehören bei vielen einfach zur Weihnachtszeit dazu. Und auch andere leckere Spezialitäten mit Dekowert lassen sich aus Lebkuchen und Plätzchenteig zaubern.

Lebkuchenhaus

Ganz schnell und leicht geht es, wenn man sich die Bestandteil des Lebkuchenhauses fertig kauft - manche Bäcker bieten solche Lebkuchensets an, ansonsten gibt es auch genügend Hersteller, die ihre Häuser über Supermärkte und Drogerien vertreiben. Wer sich für diesen Weg entscheidet, muss daheim nur noch einen möglichst streich- oder spritzfähigen Zuckerguss (Eiweiß, Puderzucker und ein paar Spitzer Zitronensaft) als Klebemasse zwischen den Hauswänden und für die süße Dekoration anrühren und kann das Haus dann nach kurzer Trocknungszeit schon mit allem verzieren, was gut aussieht und lecker schmeckt.

Schnell gemacht, aber oho!

Blaubeerschnecke für Obstkuchen-Fans

Blaubeerschnecke
Diese Blaubeerschnecke muss probiert werden
©Gala

Dem Dekowahn sind beim Lebkuchenhaus wenig grenzen gesetzt - fast alles, was schmeckt, kann man auch ankleben, wenn der Zuckerguss nur zäh genug ist (ein Eiweiß mit anrühren!).

Wer sich ein individuelles Hexenhäuschen bauen will, muss etwas mehr Zeit einplanen. Denn der Teig ist zwar schnell angerührt und die Zutaten sind in jedem Supermarkt erhältlich. Doch die Lebkuchenmasse braucht vor dem Backen ein bisschen Ruhe.

Hier ist ein Rezept für das Lebkuchenhaus:

250 g Honig (man kann auch einen Teil des Honigs durch Rübensirup ersetzen).

150 g Butter

200 g brauner Zucker

200 g gemahlene Mandeln

400 g Mehl

1 Ei

1 TL Zimt, 2 TL Lebkuchengewürz, 1 EL Kakao

die abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone

Honig, Butter und Zucker in einem Topf unter Rühren erhitzen, der Zucker sollte sich aufgelösen. Zimt, Kakao, Lebkuchengewürz unterrühren. Danach Mandeln, Mehl, Zitronenschale und das Ei in einer Schüssel verrühren, die flüssige Butter-Zucker-Honig-Gewürz-Mischung hinzugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes gründlich durchkneten. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und mindestens einige Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag dann auf einer bemehlten Fläche nicht zu dünn ausrollen und die Hauswände, -dächer und -boden aus den teigplatten mit einem scharfen Messer ausschneiden. Fenster und Türen nicht vergessen. Im Ofen bei 190 Grad am besten ohne Umluft fertigbacken.

Drei kleine Zuckerbäcker, drei Vorstellungen davon, wie sich die Deko am besten verteilen lässt ...

Lebkuchenbäumchen

Schnell gezaubert: Aus Lebkuchensticks kann man ganz leicht kleine Bäumchen zusammenstecken - Sternchen obendrauf, fertig.

Manchmal kann man ja auch mit wenigen Mitteln stimmungsvolle Ergebnisse bekommen: Hier noch eine schnelle Bastelidee für eine essbare Deko mit Lebkuchensticks.

- Lebkuchen-Sticks (beispielsweise die neuen Cranberry-Lebkuchensticks von Bahlsen), denkbar sind natürlich auch auch Schokoriegel, Erfrischungsstäbchen oder in Streifen zurechtgeschnittener Lebkuchen

- Schaschlikspieße

- große Teelichter

Acht Lebkuchen-Sticks mit der Längsseite übereinander legen und die Seitenenden schräg und zunehmend mit einem Messer abschneiden, so dass die Form eines Tannenbaums entsteht. Die Sticks mittig auf einen Schachlikspieß stecken.

Als Boden einfach große Teelichter verwenden: Metallhülle und den Docht entfernen und den Lebkuchenbaum in das Teelicht stecken - schon hat man den perfekten Baumständer. Je nach Belieben kann das Baäumchen nun noch mit Goldspray oder Zuckergusstropfen dekoriert werden, ein kleiner Stern aus Goldpapier auf der Spitze sorgt fürs Highlight.

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