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Cathy Hummels im Ernährungsinterview "Ich habe darunter gelitten"

Cathy Hummels
© Getty Images
Cathy Hummels bekam in den letzten Monaten häufig Magervorwürfe. Im Video spricht die RTL-Moderatorin darüber, welchen Stellenwert Ernährung in ihrem Leben hat und warum gesundes Zunehmen eben seine Zeit braucht.

Für Cathy Hummels, 32, ist Ernährung ein schwieriges Thema. Seit ihrer Kindheit wird die "Kampf der Realitystars"-Moderatorin von vielen Unverträglichkeiten und Allergien geplagt. Wegen einer zusätzlichen Magenerkrankung hat sie Anfang des Jahres stark an Gewicht verloren und wurde zu allem Überfluss auch noch zur Zielscheibe für fieses Body-Shaming.

"Dürres Ding. Iss endlich was!", hieß es in den sozialen Netzwerken. In der Promi-Kochshow "Ich koch was, was du nicht siehst" zeigt die Ehefrau von Mats Hummels, 31, nun aber, dass es wieder bergauf geht und verkündet stolz, drei Kilo zugenommen zu haben.

Cathy Hummels verzichtet auf Industriezucker

Gesundes Zunehmen braucht eben genauso viel Zeit wie gesundes Abnehmen. Im Video erklärt die Kinderkochbuch-Autorin, dass sie sich sehr bewusst und ausgewogen ernähre und zudem viel Sport mache. "Ich kriege wirklich - entschuldige meine Wortwahl - aber einen Brechreiz, wenn ich auf die Zutatenliste von Lebensmitteln schaue", klagt sie gegenüber Profikoch Kevin von Holt.

Wie könne es sein, dass Essen über ein Jahr haltbar ist? Viele Fertigprodukte seien reine Chemiekeulen und enthalten oft viel zu viel Industriezucker - ein Inhaltsstoff, der bei der Moderatorin nicht auf den Tisch kommt. Cathy verzichtet seit ihrer Jugend auf Industriezucker und beschreibt im Video, welche Positiveffekte sie seitdem an ihrem Körper festgestellt hat.

Und dürfen Fußballer Mats und Sohn Ludwig manchmal naschen? Wie sich die Familie ernährt und wie Cathys und Mats Fernbeziehung zwischen München und Dortmund funktioniert, verrät die Moderatorin im Video.

Wie viel Zucker ist gesund?

Um ihren Ernährungsstil mit anderen Familien zu teilen, hat Cathy Hummels gemeinsam mit einer Kinderärztin ein zuckerfreies Kochbuch geschrieben. Gemeinsam mit der Expertin hält sie fest, dass Kinder – aber natürlich auch Erwachsene – zuckersüchtig werden können.

Durchschnittlich konsumieren Kinder 75 Prozent zu viel Zucker. Übergewicht und Fettleibigkeit können die Folgen sein, aber auch Begleit- und Folgeerkrankungen wie Diabetes oder andere Stoffwechselstörungen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt je nach Größe und Alter etwa 25 bis 50 Gramm Zucker pro Tag. Diese Menge wird allein durch den Verzehr von Obst und Gemüse erreicht. Eistee, Säfte, aber auch gesüßte Pflanzenmilch sind gefährliche Zuckerfallen, von denen wir die Finger lassen sollten. Jetzt möchten Sie wissen, ob auch Sie zu viel Zucker konsumieren? Diese fünf Anzeichen sprechen dafür.

reb Gala

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