Brot: Welche Sorte ist am gesündesten?

Nichts geht über eine ordentliche Brotzeit! Diese drei Brote zählen zu den gesündesten Sorten überhaupt und machen nicht nur satt, sondern wirken positiv auf den Körper.

Prinz Charles begutachtet Brot

Brot gehört zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln in Deutschland und landet als Sattmacher seit Jahrzehnten auf dem Teller. Belegt mit herzhaftem Aufschnitt, würzigem Käse oder süßer Marmelade ist die "Stulle" schon längst nicht mehr nur ein schneller Snack, sondern wird als Abendbrot regelrecht zelebriert.

Selbst der Hype der Low-Carb-Bewegung kann der großen Beliebtheit des Brots nichts Anhaben. Kein Wunder: Der gesundheitsbewusste Esser kennt die entscheidenden Unterschiede bei der Qualität des Brots und ihre Auswirkung auf den Körper. Foodies setzen längst auf gesunde Brote – diese drei Varianten sollten Sie sich für Ihre nächste Brotzeit merken.

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Die gesündesten Brote

1. Brot aus Keimlingen

Zu den gesündesten Broten überhaupt zählt Brot aus Keimlingen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Variante wird diese Backware nicht aus harten Getreidekörner, sondern aus gekeimtem Getreide zubereitet. Das macht es für den Körper leichter verdaulich und ist deutlich nährstoffreicher: So ist Brot aus Keimlingen prall gefüllt mit Vitaminen, Antioxidantien, pflanzlichem Eiweiß und Mineralstoffen wie Magnesium, Calcium, Folat und Zink.

Der hohe Anteil an Pflanzenfasern macht das basische Brot außerdem äußerst ballaststoffreich. Das regt die Verdauung an und sorgt für eine gesunde Darmflora. Der Grund: Ballaststoffe senken den pH-Wert des Darms auf natürliche Weise, wodurch er weniger anfällig für krankmachende Bakterien wird. Gleichzeitig machen sie lange satt und halten den Blutzuckerspiegel konstant – Heißhungerattacken haben so keine Chance und auch Figurbewusste profitieren von den Vorteilen der Brote aus Keimlingen.

2. Sauerteigbrot

Prinzessin Victoria und ihr Pausenbrot

Das Brotbacken mit einem Sauerteig gilt als die traditionellste und reinste Form. Für seine Zubereitung werden nur Mehl, Wasser und etwas Salz benötigt – und vor allem viel Zeit. Denn bis man das fertige Sauerteigbrot genießen kann, vergehen einige Tage. Während der langen Gehzeit des Teigs entstehen natürliche Hefen und Bakterienkulturen, die Milch- und Essigsäuren produzieren: Wahres Futter für die Darmflora! Sauerteigbrot gilt daher zurecht als eines der gesündesten Brote, es ist besonders gut bekömmlich und leicht verdaulich.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist vor allem ein Vollkornbrot hergestellt aus einem Sauerteig aus Roggen- oder Weizenvollkornmehl interessant. Denn das ist deutlich reicher an sättigenden und verdauungsfördernden Ballaststoffen, Eisen und Magnesium, als es bei einem herkömmlichen Weißbrot der Fall ist.

3. Vollkornbrot

Zu den gesündesten Broten gehört auch dieses Prachtexemplar: das klassische Vollkornbrot. Sein Mehl muss zu mindestens 90 Prozent aus der Randschicht, dem Keimling und dem Mehlkörper gemahlen worden sein – erst dann erfüllt der Begriff "Vollkorn" die gesetzlichen Bestimmungen und die Grundvoraussetzungen für den gesundheitlichen Mehrwert des Brots.

Da die gesamten Bestandteile des Getreidekorns verarbeitet werden, wird Vollkornbrot langsamer verdaut als Weißbrot. Außerdem ist es reicher an Nährstoffen: So enthält es jede Menge Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium. Auch Vitamine stecken in der Backware – vor allem die der B-Gruppe – sowie eine große Portion an Ballaststoffen. Diese beugen einem schwankenden Blutzuckerspiegel vor, machen lange satt und verhindern Heißhungerattacken. Auch der Darmflora tun die verdauungsfördernden Pflanzenfasern gut, denn sie dienen den guten Bakterien im Darm als Nahrung.

Ein Tipp für alle, die ihr Brot selber backen: Je höher die auf der Verpackung vermerkte Mehl-Type, desto mehr Nährstoffe sind darin enthalten.

Verwendete Quellen: bzfe.de

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