Backpulver-Ersatz: Die 5 besten Alternativen

Backpulver gehört in den Kuchen und in andere Backwaren. Doch gibt es einen guten Ersatz, wenn kein Backpulver im Haus ist? Wir haben die 5 besten Alternativen für Sie

Durch Backpulver werden Backwaren wie Kuchen schön locker und luftig. Doch es gibt auch Zutaten, die als Ersatz für Backpulver dienen können, falls mal keines mehr im Haus ist. Wir stellen die 5 besten Alternativen für Backpulver vor. 

Backpulver - so wirkt es

Meistens besteht Backpulver aus Natron, einem Säuerungsmittel sowie Trennmitteln. Diese setzen in Verbindung mit Feuchtigkeit und Wärme Kohlenstoffdioxid frei. Dieses macht sich durch kleine Bläschen im Teig bemerkbar, womit sich sein Volumen vergrößert. Der Teig geht auf und wird dadurch locker.

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Weitere Vorteile von Backpulver

Backpulver ist geschmacksneutral, was es besonders attraktiv für die Verwendung in Backwaren macht. Zudem ist es mit allen Zutaten kombinierbar. Der große Vorteil gegenüber Hefe ist, dass der Teig mit Backpulver vor dem Backen nicht erst aufgehen muss. Allerdings gibt es Teigarten, für die Hefe besser geeignet ist, zum Beispiel Brotteig.

Backpulver-Ersatz: Die besten Alternativen

1. Natron als Backpulver-Ersatz

Natron ist der wohl naheliegendste Backpulver-Ersatz, da es auch ein Hauptbestandteil von Backpulver ist. Damit Natron im Teig seine volle  Wirkung entfalten kann, benötigt der Teig Säure. Diese kann in Form von Buttermilch oder Zitrone hinzugefügt werden. Aber auch ein kleiner Schuss Essig reicht aus. Keine Sorge: Der Essig-Geschmack verflüchtigt sich beim Backen. Als kleine Orientierung zum Dosieren: Für 500 Gramm Mehl benötigt man etwa 5 Gramm Natron. 

2. Eischnee als Backpulver-Ersatz

Für die Auflockerung von Rührteig eignet sich auch Eischnee als Backpulver-Ersatz. Eier sind ja ohnehin Bestandteil der meisten Rührteig-Rezepte. Um den Teig mithilfe der Eier, fluffig zu machen, geht man nur etwas anders vor: Statt die Eier komplett in den Teig zu geben, fügt man erst mal nur das Eigelb hinzu und später den Eischnee. Schritt für Schritt sieht das also so aus:

  1. Eiweiß und Eigelb voneinander trennen
  2. Eiweiß in eine saubere (!) Schüssel geben. Achtung: Verbleibt Eigelb darin oder sind Fettspuren in der Schüssel, wird der Eischnee nicht richtig fest
  3. Eiweiß mit einem Handrührgerät steif schlagen und unter den Teig mischen

Ob der Eischnee fest genug ist, kann man mit der Schnittprobe überprüfen. Hierfür mit einer Messerklinge durch den Schnee gehen. Bleibt ein Schnitt zu sehen, ist der Eischnee fertig.

3. Hochprozentiger Alkohol als Backpulver-Ersatz

Auch hochprozentiger Alkohol hat einen ähnlichen Effekt wie Backpulver und gilt daher als guter Ersatz. Bei Hitze wird nämlich Kohlensäure freigesetzt und der Alkohol verfliegt. Durch die Säure geht der Kuchen auf und wird luftig.

Am besten eignen sich Rum oder Cognac. Vier Esslöffel auf ca. 500 Gramm Mehl reichen aus. 

4. Mineralwasser als Backpulver-Ersatz

Um den Teig luftiger zu machen, können Sie auch auf einen Schuss kohlensäurehaltiges Mineralwasser als Backpulver-Ersatz zurückgreifen. Dies ist vor allem bei Teigen ratsam, die ohnehin mit viel Flüssigkeit zubereitet werden wie zum Beispiel Rührkuchen, Waffel- und Pfannkuchenteig.  

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5. Pottasche

Pottasche ist Kaliumcarbonat und wird traditionell viel in der Weihnachtsbäckerei verwendet. Der Name Pottasche entstand durch den ursprünglichen Herstellungsprozess: Kaliumcarbonat wurde aus der Asche von Pflanzen gewonnen und – mit Wasser vermischt – in Töpfen (Potten) eingedampft.

Da Pottasche Gebäck vor allem in die Breite treibt, eignet es sich hervorragend für die Herstellung von Lebkuchen, also für flache Gebäcke.

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