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Ashton Kutcher Spezielle Ernährungsform brachte ihn ins Krankenhaus

Fatale Folgen: Ashton Kutcher stellte für eine Rolle seine Ernährung um und leidete extrem darunter. Welche Folgen das für ihn hatte, sehen Sie im Video. 
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2013 verkörperte Ashton Kutcher Steve Jobs im gleichnamigen Film. Dabei hatte er sich so intensiv mit dem Apple-Co-Gründer auseinandergesetzt und seine Verhaltensweisen adaptiert, dass er sogar ins Krankenhaus musste. Schuld war eine spezielle Ernährungsweise, die er Jobs nachgemacht hatte.

Um eine Rolle perfekt verkörpern zu können, gehen Schauspieler nicht selten an ihre Grenzen. Ashton Kutcher, 41, ging deswegen sogar ins Krankenhaus. Um Apple-Legende Steve Jobs (†56) so echt wie möglich auf der Leinwand rüberbringen zu können, nahm er für eine Zeit seine Ernährungsweise an – mit gravierenden Folgen für seine Gesundheit.

Ashton Kutcher ging Rolle an die Substanz

Wie Walter Isaacson in seiner "Steve Jobs"-Biographie schreibt, habe der 2011 verstorbene Technik-Pionier eine zeitlang als Frutarier gelebt. Er habe fast ausschließlich Früchte gegessen, Nüsse, Saaten und Körner standen ebenfalls auf seinem Speiseplan. Immer wieder fastete er, manchmal über Tage und Wochen, und er hielt auch an diesen Essgewohnheiten fest, obwohl es um seinen Gesundheitszustand immer dramatischer stand. Um sich seiner Rolle bestens annähern zu können, adaptierte Ashton Kutcher diese Ernährungsweise für einige Zeit. 

Er trank nur noch Möhrensaft

 In seiner Vorbereitung auf den Film hatte Kutcher gelesen, dass Steve Jobs lange Zeit nur Möhrensaft getrunken hatte. "Also fing ich damit an, den ganzen Tag lang Karottensaft zu trinken", erklärt Ashton Kutcher im Interview mit "Hot Ones". Doch das hätte er lieber nicht gemacht. Ein starker Schmerz im Rücken beförderte ihn nämlich direkt ins Krankenhaus. Diagnose: Pankreatitis, eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. "Meine Bauchspeicheldrüse war völlig am Ende", erinnert sich der Schauspieler an die Zeit. Besonders besorgniserregend an seinem Zustand war für Ashton Kutcher, dass Steve Jobs an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben war. 

Steve Jobs
© Getty Images

Todesangst nach Filmdreh

Ashton bekam es mit der Angst zu tun: "Ich flippte regelrecht aus, dachte 'Oh mein Gott, ich werde Steve Jobs.'" Natürlich war seine spezielle Art der Ernährung nicht ursächlich für seinen Krebs, Ashton hat aus seinen Ernährungsexperimenten aber trotzdem gelernt. "Trink niemals zu viel Karottensaft. Das ist die Moral der Geschichte", witzelt er.

Verwendete Quelle: cnbc

abl Gala

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